pte19980120004 in Business
Computer erkennt Gesichter im Vorbeigehen
PersonSpotter soll noch heuer zu Serienreife entwickelt werden
Frankfurt (pte) (pte004/20.01.1998/09:28)
Als bestes Programm zur Erkennung von menschlichen Gesichtern in bewegten Szenen ging der in Bochum entwickelte "PersonSpotter" aus einem amerikanischen Wettbewerb hervor. Der unter Leitung des Neuroinformatikers Professor Christoph von der Malsburg (Ruhr-Universität Bochum) gebaute Prototyp erkannte die Personen zuverlässiger, als die Systeme renommierter Mitbewerber beispielsweise vom MIT (Massachusetts Institute of Technology) und der amerikanischen Armee."PersonSpotter" tastet pro Sekunde zwölf Videobilder ab und erkennt bis zu acht Personen pro Minute. Dazu wählt die Software das optisch beste Bild aus und arbeitet es für den Vergleich mit einer Gesichts-Datenbank auf. Das Programm erkennt Gesichter nicht nur in der Frontalansicht, sondern auch im Halbprofil und unter schlechten Lichtverhältnissen. Sogar durch Brillen oder Drei-Tage-Bärte veränderte Gesichter werden wiedererkannt. Unter diesen Voraussetzungen kann die Software zuverlässig in Realsituationen, zum Beispiel zur Überwachung auf Flughäfen, an Landesgrenzen und von Firmengelände, eingesetzt werden. "PersonSpotter" soll noch in diesem Jahr zur Serienreife entwickelt werden. http://www.ruhr-uni-bochum.de:81/pressestelle/ (Ende)
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