pte20081210001 in Business
Chinesen und Russen sind Bestechungsexperten
Nachholbedarf auch in Deutschland, Ratifizierung von UN-Resolution nötig
Berlin/Würzburg (pte001/10.12.2008/06:00)
Um an lukrative Aufträge zu gelangen, schmieren vor allem Unternehmen aus aufstrebenden Wirtschaftsmächten wie China, Indien und Russland hohe Amtsträger. Deutsche Unternehmen schneiden im Vergleich zu 2006 besser ab und halten sich bei Schmiergeldzahlungen für Auslandsgeschäfte eher zurück. Einer aktuellen Erhebung der Antikorruptions- und Nichtregierungsorganisation Transparency International http://www.transparency.de nach, bekommt Russland den letzten Platz mit einem Wert von 5,9 auf dem Bestechungszahlerindex 2008. Der höchste Wert auf dieser Skala von null bis zehn bedeutet, dass von den befragten Firmen praktisch keine bereit ist, im Ausland Amtsträger zu bestechen. Unter den 22 Ländern positioniert sich Deutschland zusammen mit Japan und Großbritannien und einem Wert von 8,6 auf Platz fünf. Von den europäischen Ländern schneidet Italien schlecht ab (Platz 17 mit 7,4), liegt allerdings immer noch vor Indien (Platz 19 mit 6,8) oder China (Platz 21 mit 6,5).
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