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pte20141113024 in Business

China: Zensurwahn erfasst Video-Streaming-Portale

Ausländische Serien sowie Filme müssen vorab freigegeben werden


Peking (pte024/13.11.2014/12:30)

Der Zensurwahn der chinesischen Regierung hat nach den sozialen Netzwerken nun auch die beliebten Video-Streaming-Portale erfasst. Wie die Tageszeitung "China Daily" berichtet, hat die nationale Medienaufsichtsbehörde State Administration of Press, Publication, Radio, Film and Television of the People's Republic of China (SAPPRFT) http://www.sarft.gov.cn kürzlich ein neues Regelwerk veröffentlicht, das speziell den Konsum von ausländischen TV-Serien deutlich einschränken soll. Diese müssen ab sofort - genauso wie Filme - zunächst von der Behörde offiziell freigegeben werden, bevor sie im Netz zur Verfügung stehen. Portalbetreiber und Serien-Fans rufen zu Protesten auf.

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