pte20080422036 in Business
Call-Center-Überwachung: Aldi-Zulieferer feuert Mitarbeiter
"Zusatzvereinbarung fraglich, Mitarbeiter unter Generalverdacht"
Essen/Leverkusen (pte036/22.04.2008/13:45)
Nach den Bespitzelungen bei Lidl http://www.lidl.de sollen nun bei dem Essener Callcenter AMS knapp 20 Mitarbeiter gekündigt worden sein, nachdem sie sich geweigert hatten, einer Überwachungsklausel im Arbeitsvertrag zuzustimmen. Wie Spiegel Online heute, Dienstag, berichtet, soll Schuld an der Kontroll-Offensive der Auftraggeber Aldi sein. Die geplanten "Qualitätsmaßnahmen" (QM) wie das "Call-Monitoring", das das Mithören und/oder Mitschneiden durch einen Mitarbeiter des internen QM-Teams oder durch einen externen Dienstleister vorsieht, stoßen bei Arbeitsrechtlern massiv auf Kritik. Zudem ist vorgesehen, dass neben Gesprächen auch der E-Mail-, Brief- und Faxverkehr ("Letter Monitoring") systematisch mitverfolgt wird.
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