pte20050120040 in Leben
Bluttest für Retortenbabys möglich
Rhesus-Krankheit erfolgreich verhindert
Sydney (pte040/20.01.2005/14:30)
Wissenschafter der University of Sydney http://www.usyd.edu.au haben einen Bluttest für Retortenbabys entwickelt. Die Rhesus-Krankheit wird durch das Immunsytem der Mutter verursacht, das auf das Blut des Kindes reagiert. Bei rund 17 Prozent der schwangeren Frauen besteht das Risiko einer Rhesus-Krankheit. Das Problem kann entstehen, wenn das Blut der Mutter Rhesus negativ und das Blut des Vaters Rhesus positiv ist. Ist das Kind ebenfalls Rhesus positiv und sein Blut vermischt sich mit dem der Mutter, kann es zur Bildung von Antikörpern kommen. Das eingesetzte Verfahren, die so genannte Präimplantationsdiagnostik (PGD), wird bereits eingesetzt, um etwaige Erbkrankheiten wie Mukoviszidose beim Embryo festzustellen. Die Ergebnisse der aktuellen Studie wurden im Journal of the American Medical Association http://jama.ama-assn.org veröffentlicht.
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