pte20100622004 in Business
Blutdiamanten: Kein Ende der Ausbeutung
Internationale Geschäfte gehen trotz Kimberley-Prozess weiter
Tel Aviv/Harare (pte004/22.06.2010/06:10)
Die Diamantenindustrie hat sich des fahlen Lichts noch immer nicht entziehen können, das der Handel mit Blutdiamanten auf sie wirft. Obwohl globale Initiativen wie der Kimberley-Prozess die Geschäfte mit den Krieg und Gewalt finanzierenden Steinen fragwürdiger Herkunft unterbinden soll, ist das Problem nach wie vor nicht zur Gänze unter Kontrolle. Besonders akut ist die Lage in Simbabwe, wie die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) aufzeigt. Der Diamantenabbau sei hier so wenig kontrolliert, dass nicht nur Diktator Robert Mugabe und seine Verbündeten daran verdienen, sondern auch "große Summen in dunkle Kanäle ins Ausland abfließen".
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