pte20090203036 in Business
Billig-Grabsteine stammen meist aus Kinderhand
München verbietet Billig-Importe - Steinmetze protestieren
München (pte036/03.02.2009/15:00)
Die Zunft der Steinmetze sieht sich von schwierigen Rahmenbedingungen im Bestattungswesen bedroht. Angepasste Friedhofssatzungen und das veränderte Kundenverhalten bei Bestattungen lassen die Umsätze einknicken. Für Protest unter den Steinmetzen sorgen aktuell auch neue Friedhofsvorschriften durch die Stadtverwaltung München, die Schule machen könnten. Diese sehen vor, künftig ausschließlich Grabsteine zuzulassen, "die nachweislich in der gesamten Wertschöpfungskette ohne ausbeuterische Kinderarbeit hergestellt sind". Die Steinmetze empfinden die Vorschriften als "Gängelung" und klagen vor dem Verwaltungsgerichtshof. Mit ihrer Argumentation ernten sie jedoch gehörig Kritik. "Was ist das für eine Begräbniskultur, Kinder für seinen Grabstein arbeiten zu lassen", kritisiert Globalisierungsexperte Heinz Schulze, Vorstand des Münchner Nord-Süd-Forums http://www.nordsuedforum.de .
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