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pte19971021010 in Business

Bessere Kontrolle gefährlicher Chemikalien

Konvention wird in Rom verhandelt


Rom (pte) (pte010/21.10.1997/16:27)

Mehr als 100 Staaten verhandeln in Rom, dem Sitz der UN-Welternährungsorganisation FAO (http://www.fao.cl/), noch bis zum 24.Oktober über eine Chemikalien-Konvention (http://www.fao.org/waicent/FaoInfo/Agricult/AGP/AGPP/Pesticid/PIC/). Der internationale Handel mit hochgefährlichen Pflanzenschutzmitteln und Chemikalien wie DDT, PCB, Aldrin, Lindan, und Dieldrin soll damit in Zukunft besser kontrolliert werden, teilten die FAO und das UN-Umweltprogramm UNEP (http://www.unep.org) mit.

Die Konvention soll eine Liste mit 22 Pestiziden und fünf industriellen Chemikalien ablösen, die zwar für den internationalen Handel gilt, aber nicht völkerrechtlich bindend ist. Diese Chemikalien, die in einigen Staaten verboten sind oder deren Verbreitung stark eingeschränkt ist, dürfen nur mit ausdrücklicher Zustimmung der Importländer geliefert werden. An diesem freiwilligen Verfahren nehmen derzeit 154 Länder teil. In vielen Entwicklungsländern führt die Anwendung hochgefährlicher Pflanzenschutzmitteln zu Vergiftungen und Todesfällen, da nach Angaben der FAO keine Schutzkleidung oder entsprechende Geräte vorhanden sind. (Ende)
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