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pts20000609021 in Business

Bartenstein: Unternehmensgründung über Internet ab 2001

Österreichs Unternehmen nützen Internet noch zu wenig


Wien (pts021/09.06.2000/13:24)

Wirtschaftsminister Martin Bartenstein kündigte auf einer Pressekonferenz, heute, Freitag in Wien "business.gv.at", eine Online-Informations- und Kommunikationsplattform für Unternehmen an. "New Economy" und "E-Business" seien in der von Information und Kommunikation geprägten Wirtschaft unserer Zeit unerlässlich. Ab 2001 werde es auch möglich sein, Unternehmensgründungen über das Internet abzuwickeln, sagte der Minister. "Modernisierung und Liberalisierung" seien das Konzept für den Handel der Zukunft. Daher werde er auch nur dann "regulieren", wenn dies nötig sei.

Ab 2002 soll nach dem Wunsch des Ministers die Vergabe großer Aufträge über das Internet möglich sein, jene kleinerer Betriebe ab 2005. Ein Portal für Wirtschaftsförderungen für die elektronische Einreichung von Anträgen und die Abfrage des Bearbeitungsstatus werde das Angebot ergänzen, kündigte Bartenstein an. 0,8 Prozent der Geschäftsabwicklungen in Österreich seien im letzten Jahr über das Internet getätigt worden. Die Internetuser-Dichte sei in Österreich zwar sehr gut, die PC-Dichte hingegen lasse noch zu wünschen übrig, so der Wirtschaftsminister.

Werner Clement, wissenschaftlicher Leiter des Industriewissenschaftlichen Institut http://www.iwi.ac.at präsentierte anlässlich dieser Pressekonferenz seine Studie "Chancen und Risiken für KMUs des produzierenden Sektors durch E-Commerce: Strukturwandel und Finanzierungsprobleme". Mittlerweile seien zwar viele österreischische Unternehmen im Internet mit Homepage und E-Mailadresse (78%) vertreten, sie würden aber vielfach jene großen Chancen des E-Commerce noch nicht sehen. Die österreichische Wirtschaft müsse daher einen Strukturwandel vollziehen, so Clement.

Das Wirtschaftsministerium wird dafür im Rahmen der Initiative der Bundesregierung "e-austria" (vgl. http://www.pte.at/show.pl.cgi?pte=000412013) einerseits sieben Arbeitsgruppen für das Erstellen neuer Maßnahmenkataloge einrichten, um vor allem kleinen und mittleren Unternehmen den Schritt zur Abwicklung des Geschäftsverkehrs auf elektronischem Weg zu erleichtern, kündigte Bartenstein an. Andererseits werde in Zukunft aber auch bei den Wirtschaftsförderungsmaßnahmen ein Schwerpunkt auf den E-Business-Bereich gesetzt. "multimedia business austria" (mba) sei eines der Schlüsselprogramme des Wirtschaftsministeriums, das entwickelt wurde, um die österreichische Multimedia-Industrie im Wachstum und in der Internationalisierung zu unterstützen. Der Staatspreis Multimedia (http://www.pte.at/show.pl.cgi?pte=000503032) sowie der von Österreich initiierte EuroPrix MultiMediaArt (http://www.pte.at/show.pl.cgi?pte=000517028) seien weitere finanzielle Anreize für die Wirtschaft, sich zu modernisieren.

Die heutige Pressekonferenz wurde von ptv, dem Web-TV von pressetext.austria, live übertragen und ist im ptv-Archiv http://www.ptv.at abrufbar. (el) (Ende)
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