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pts19990623013 in Business

BARC Bilanzpressekonferenz II

Versicherungsunternehmen 1998 nach Sparten


Wien (pts013/23.06.1999/10:10)

Schaden- und Unfallversicherung:

Der Bereich Schaden- und Unfallversicherung weist 1998 konsolidiert eine Steigerung bei den verrechneten Prämien von rund 1,2% auf 10.450,8 Mio. Schilling auf. Das entspricht einem Prämienanteil von 34,6%. Die nach wie vor wettbewerbsbedingt anhaltenden Prämienrückgänge in den Kfz-Sparten konnten in der BARC-Gruppe im Gegensatz zu den Mitbewerbern niedrig gehalten werden und durch Prämienzuwächse in den Sachsparten und der Unfallversicherung mehr als kompensiert werden.

Die börsenotierende Bundesländer-Versicherung ( http://www.bvag.co.at )demonstrierte auch 1998 erneut ihre Stärke in der Schaden- und Unfallversicherung mit verrechneten Bruttoprämien in Höhe von 8.264,1 Mio. Schilling und einem Prämienanteil der konsolidierten verrechneten Prämie von 72,4% innerhalb des Konzerns.

Der Marktanteil der BARC Versicherungsgesellschaften am österreichischen Schaden- und Unfallversicherungsmarkt ist - nach vorläufigen Werten - mit 13,2% leicht gestiegen (1997: 13,0%).

An Aufwendungen für Versicherungsfälle wurden 1998 in der Schaden- und Unfallversicherung des BARC Konzerns im Eigenbehalt 6.133,3 Mio. Schilling - um 4,6% mehr als 1997 - aufgewendet.

Lebensversicherung:

Die Lebensversicherung weist 1998 das markanteste Wachstum aus und erhöhte den Konzernprämienanteil von 36,5% auf 37,2%. Die Lebensversicherung ist mit einer verrechneten Prämie von 11.254,3 Mio. Schilling die größte Sparte innerhalb des BARC Konzerns.

Die Raiffeisen-Versicherung ( http://www.rvag.co.at )konnte ihre bereits 1997 erlangte Position als Österreichs größter Lebensversicherer 1998 nicht nur verteidigen, sondern weiter ausbauen.
Das verrechnete Prämienvolumen in der Lebensversicherung betrug 1998 6,8 Mrd. Schilling. Dies entspricht gegenüber 1997 einer Steigerung von knapp 20%. Entscheidend für diesen Erfolg waren neben dem Engagement und der Effizienz der Vertriebspartner - den österreichischen Raiffeisenbanken - das ungebrochene lnteresse der Bevölkerung am Thema "2. Pension". Weiters wirkte sich die zunehmende Bereitschaft junger Menschen um die Dreißig, aktiv vorzusorgen, äußerst positiv aus. Mit der überdurchschnittlichen Steigerung im Bereich Lebensversicherung konnte die Raiffeisen-Versicherung entscheidend zum guten Gesamtergebnis der BARC Versicherungsgruppe beitragen. Sie verfügt über konsolidiert 60,4% der gesamten Lebensversicherungs-Prämie des Konzerns.

Der Anteil der BARC Versicherungsgesellschaften am österreichischen Lebensversicherungsmarkt ist - nach vorläufigen Werten - von 21,4% auf 20,3% leicht gesunken.

Die Aufwendungen für Versicherungsfälle im Eigenbehalt sanken 1998 bei den Unternehmen der BARC um 17,0% auf rund 7.796,2 Mio. Schilling.

Krankenversicherung:

Die verrechneten Prämie in der Krankenversicherung gingen geringfügig von 8.540,8 Mio. Schilling auf 8.522,5 Mio. Schilling zurück, ihr Anteil an der Konzernprämie beträgt 28,2%.

Die Entwicklung dieser Sparte ist, wie schon in den beiden Jahren zuvor, geprägt von den für Sonderklassepatienten erreichten Preissenkungen, die die Gesellschaften an ihre Kunden weitergeben, und daher ein Leistungs- und Prämienminus ausweisen. In Österreich ist der BARC Konzern mit seinen operativ tätigen Gesellschaften weiterhin Marktführer in der Sparte Krankenversicherung.

Auf die Austria-Collegialität Gruppe ( http://www.austriacoll.at )entfällt dabei ein Prämienanteil von 64,2% oder 5.475,3 Mio. Schilling. Der Anteil der BARC Gesellschaften am österreichischen Krankenversicherungsmarkt ist von 50,5% auf 50,3% minimal zurückgegangen.

Den Prämieneinnahmen in der Krankenversicherung stehen 1998 Aufwendungen für Versicherungsfälle im Eigenbehalt in der Höhe von 6.618,3 Mio. Schilling gegenüber, die im Vergleich zum Vorjahr um 2,2% zunahmen. (Ende)
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