pte20080602016 in Business
Bank of New York Mellon verliert 4,5 Mio. Kundendaten
Experte fordert Verständigungspflicht und stärkere Sanktionen
New York/Wien (pte016/02.06.2008/12:00)
Die Bank of New York Mellon http://www.bnymellon.com hat den Verlust eines vertraulichen Magnetbandes bestätigt, auf dem Datensätze von 4,5 Mio. Kunden gespeichert waren. Wie der Finanzriese berichtet, sind die sensiblen Daten bei einem Transport auf bisher ungeklärte Weise abhanden gekommen und bis dato unauffindbar. Datenschützer kritisieren den Fall, da die Kundeninformationen ersten Erkenntnissen nach in keiner Form verschlüsselt gewesen sein sollen. Wie zuletzt bekannt wurde, soll sich das Malheur schon Ende Februar zugetragen haben. Obwohl die Bank bisher beschwichtigt und von einem einmaligen Ausrutscher spricht, soll es Insidern zufolge noch weitere Zwischenfälle rund um die Sicherheit von Kundendaten gegeben haben. "Dieser Fall überrascht mich nicht. Schließlich ist der Datenverlust eine Begleiterscheinung der modernen Informationsgesellschaft", sagt Hans Zeger, Obmann der Arge Daten http://www.argedaten.at , im Gespräch mit pressetext.
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