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pte20041202009 in Leben

Ausgetrickste Eizellen liefern embryonale Stammzellen

Neues Verfahren versucht ethische Bedenken zu umgehen


Cardiff (pte009/02.12.2004/09:15)

Ein Trick, der menschliche Eizellen dazu bringt sich zu teilen als ob sie befruchtet wären, kann eine Form der Gewinnung embryonaler Stammzellen ermöglichen, die Einwände gegen bestehende Verfahren umgeht. Zusätzlich könnte dieser Ansatz zur Verbesserung der Erfolgsrate bei künstlichen Befruchtungen eingesetzt werden. "Embryos", die so entstehen, enthalten keine väterlichen Chromosomen, sondern nur jene der Mutter und können sich so nicht zu Kindern weiterentwickeln. Die überlisteten Eizellen teilen sich laut NewScientist vier oder fünf Tage lang bis sie mit 50 bis 100 Zellen das Stadium der Blasozysten erreichen. Diese Keimbläschen sollten theoretisch Stammzellen enthalten. Da sie aber nur aus einer Eizelle entstanden sind, können sie nicht als potenzielles menschliches Leben angesehen werden, argumentierte Karl Swann vom University of Wales College of Medicine. http://www.cardiff.ac.uk Die Forschungsergebnisse wurden in Reproduction http://www.reproduction-online.org veröffentlicht.

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