pts20230608002 Medizin/Wellness, Politik/Recht

Ausbau der Primärversorgungszentren, um Spitalsambulanzen zu entlasten - PHC-Zentrum Donaustadt ist ein Vorreiter

Nach Problemen am Beginn gibt es jetzt von offizieller Stelle klares Ja zur PHC-Idee


Wien (pts002/08.06.2023/08:55)

Der Beginn war verhalten, es wurde sogar mit Schließung gedroht! Jetzt ist alles anders und Regierung sowie auch Krankenkassen geben ein klares Votum für den Ausbau der Primärversorgungszentren in Österreich bis 2025. Einer der Vorreiter ist das PHC-Zentrum Donaustadt unter der Leitung von Dr. Regina Ewald. War in den Jahren vor Corona das Überleben dieser Einrichtung gänzlich unsicher, so gibt es jetzt klare Signale seitens der Politik, aber auch von den Krankenkassen, dass diese Form der niederschwelligen medizinischen Versorgung der Bevölkerung nicht nur erhalten, sondern das Angebot bis 2025 sogar verdreifacht werden soll.

Kein Wunder, denn die PHC-Zentren in ganz Österreich und auch das Primärversorgungszentrum Donaustadt sind eine wichtige Alternativen zu den völlig überlaufenen Spitalsambulanzen und den immer weniger werdenden Allgemeinmediziner:innen. "We are here to stay", kommentiert die ärztliche Leiterin des PHC-Zentrums Donaustadt, Dr. Regina Ewald, die aktuelle Situation. https://www.phc-donaustadt.at/

Vorteile von PHC-Zentren liegen auf der Hand

Dr. Ewald betont immer wieder, wie wichtig es ist, dass die Patient:innen im Mittelpunkt stehen. "Medizinische Versorgung kann nur funktionieren, wenn die Bevölkerung möglichst einfach die notwendige Betreuung erhält. Stundenlange Wartezeiten in den High-Tech-Spitalsambulanzen frustrieren und die Versorgung von 'Kleinigkeiten' war auch nie der beabsichtigte Zweck der perfekt ausgestatteten Ambulanzen, die eher auf wirkliche Notfälle und Schwerverletzte ausgerichtet sind. Hier bieten die PHC-Zentren eine sinnvolle und niederschwellige Alternative für die individuellen Bedürfnisse und Anliegen der Menschen. Bei uns haben wir auch Zeit für die Suche nach der bestmöglichen Behandlungsmethode bei Alltagsproblemen und kleinen Wehwehchen. Das beginnt bei alltäglichen Krankheitssymptomen wie Husten und Fieber, für die man eigentlich nicht in die Ambulanz müsste, und geht bis zu Verbandswechsel, Infusionen, Impfungen und der Möglichkeit, online Rezepte auszustellen oder den Online-Impfpass-Check durchführen zu lassen. Seit 2022 gibt es auch eine eigene Sozialarbeiterin, die für sogenanntes Social Prescribing zuständig ist."

Zusätzlich zu den Online-Angeboten und den langen Öffnungszeiten bietet das PHC-Zentrum Donaustadt auch eine breite Palette an medizinischen Leistungen, einschließlich Akutbehandlungen, Wundversorgung, Blutabnahme, Infusionen, COVID-Testungen und Impfungen.

Ein weiterer Vorteil des Zentrums ist die Möglichkeit von Hausbesuchen, insbesondere für bettlägerige oder nicht mobile Patient:innen. Das Hausbesuchsteam, auch liebevoll als "weiße Engel" bezeichnet, verwendet sogar E-Bikes, um die Patient:innenversorgung schnell und umweltfreundlich zu gewährleisten. Diese breite Palette an Dienstleistungen und Angeboten macht das PHC-Zentrum Donaustadt zu einer ausgezeichneten Alternative zu Hausärzt:innen und einer wichtigen Entlastung für überfüllte Spitalsambulanzen.

Kontakt:
Primärversorgung Donaustadt
1220 Wien, Zschokkegasse 140/33, an der U2-Station "Donauspital"
Tel.: 01 34 30 132
Fax: 01 34 30 132 99
E-Mail: ordination@phc-donaustadt.at
Homepage: https://www.phc-donaustadt.at/

Öffnungszeiten:
Mo., Mi., Do., Fr.: 8-19 Uhr
Dienstag: 7-19 Uhr
Samstag.: 8-13 Uhr

Ordinationsbesuch ohne Voranmeldung!

Verrechnung mit allen Kassen wie ÖGK, BVAEB, SVS und KFA über e-Card sowie auch Privat

(Ende)
Aussender: Dr. Regina EWALD & Partner Gruppenpraxis für Allgemeinmedizin OG
Ansprechpartner: Regina Ewald
Tel.: +43 664 512 44 65
E-Mail: Dr.EWALD.Regina@gmx.at
Website: www.phc-donaustadt.at
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