pte20080328018 in Leben
Aufforstung von Regenwald in Costa Rica zeigt Erfolge
Urzustand der Wälder ist aber kaum wieder herzustellen
Ithaca (pte018/28.03.2008/13:45)
Fünfzig Jahre nachdem der Großteil der Regenwälder in Costa Rica gerodet wurde, vermelden Forscher vom Boyce-Thompson-Institute http://bti.cornell.edu nun erste Erfolge bei der Wiederherstellung des natürlichen Waldes. 1992 hatten Carl Leopold und sein Team begonnen, heimische Bäume auf dem Gebiet anzusiedeln, das ein halbes Jahrhundert lang als Weideland für Vieh benutzt worden war. Auch andere Pflanzen seien nach einiger Zeit in den jungen Wald zurückgekehrt, berichten die Forscher. Trotzdem sei es kaum möglich den Urzustand wiederherzustellen, so Axel Paulsch vom Institut für Biodiversität http://www.biodiv.de in Regensburg, der in Ecuador Erfahrungen mit Wiederaufforstungs-Projekten gemacht hat, auf Anfrage von pressetext: "Auf einem Hektar Wald waren vor der Rodung oft 300 verschiedene Baumarten heimisch. Die Jungbäume für diese Artenvielfalt werden nicht nachgezüchtet."
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