pte20080801002 in Leben
Auch im römischen Griechenland wurde mumifiziert
Leichenfund bestätigt wissenschaftliche Vermutung
Zürich/Wien (pte002/01.08.2008/06:05)
Ein schweizerisch-griechisches Forscherteam hat erstmals Hinweise gefunden, dass auch im römischen Griechenland Leichname einbalsamiert wurden. "Das ist sehr ungewöhnlich, denn normalerweise wurden Menschen dort nicht mumifiziert", erläutert Marion Meyer, Professorin am Institut für klassische Archäologie an der Universität Wien http://www.univie.ac.at , gegenüber pressetext. Die Forscher um Frank Rühli von der Universität Zürich http://www.unizh.ch fanden bei einer um 300 nach Christus beerdigten Frau in Nordgriechenland diverse Harze, Fette, Öle und Gewürze. Die sterblichen Überreste der ungefähr 55-Jährigen wiesen diverse Weichteile, Haare und Teile eines goldbestickten Seidengewandes auf.
Profitieren Sie von
unabhängigem Journalismus!
Lesen Sie mit pressetext Abo+ weiter und unterstützen Sie
Qualitätsberichterstattung für nur 1 EUR pro Woche!
Das Angebot beläuft sich auf 1 EUR pro Woche bzw. 49 EUR im Jahr
– und das, solange Sie wollen. Sie bleiben flexibel, denn Ihr pressetext Abo+
passt sich an Ihre Lesegewohnheiten an und ist jederzeit kündbar
