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FRüHERE MELDUNGEN

pte19970825003 in Business

Auch Ex-Raucher krebsgefährdet

Aktivierte "Rezeptoren" sorgen für unnötiges Zellwachstum


New York (pte003/25.08.1997/23:15)

Für viele Raucher, die das Rauchen aufgegeben haben, kann es trotzdem schon zu spät sein. Die Anfälligkeit für Lungenkrebs bleibt möglicherweise auch nach dem Verzicht auf den Glimmstengel noch über Jahrzehnte bestehen. Das meinen Forscher aus den US-Staaten Pennsylvania und Lousiana.

Nach einem Bericht des New Scientist fanden die Wissenschaftler heraus, daß starkes Rauchen in der Lunge bestimmte Rezeptoren aktivieren kann. Diese sorgten für ein unnötiges Zellwachstum und erhöhten so die Krebsgefahr.

Die Rezeptoren blieben, einmal "angeschaltet", noch lange Zeit in Funktion. Selbst bei Personen, die schon seit zwanzig Jahren nicht mehr rauchten, fanden die Wissenschaftler nach eigenen Angaben solche aktivierten Molekülschalter in der Lunge. Bei Wenig- und Nichtrauchern dagegen waren sie wesentlich seltener in Funktion, heißt es. [Quelle: New Scientist]

Eine interessante US-Adresse für Forscher und Betroffene zum Thema Krebs ist übrigens http://www.cancernet.com. Die Seiten des National Cancer Institute informieren und beraten ausführlich: wisenschaftliche Daten, Prävention und Therapie. (Ende)
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