pte20090803020 in Business
AUA-Debakel: Faymann für Steuergelder "nicht zuständig"
Lufthansa-Deal endet in Schlammschlacht - "Insolvenz undenkbar"
Wien (pte020/03.08.2009/13:50)
Seit AUA und Lufthansa aus Brüssel grünes Licht für die Durchführung der Übernahme signalisiert bekamen, hagelt es Kritik an der österreichischen Regierung. Wirtschaft und Politik überhäufen sich mit gegenseitigen Schuldzuweisungen. Während die Österreichische Volkspartei (ÖVP) unter dem zuständigen Finanzminister Josef Pröll den Deal als Erfolg verkauft, ist etwa Airline-Chef und Branchenkenner Niki Lauda http://www.flyniki.com/ über die Verschwendung von 500 Mio. Euro an Steuergeldern empört. Bundeskanzler Faymann sieht hingegen keinen Anlass, die Entscheidungen der vergangenen Monate zu überdenken. Für die Finanzspritze, die der Staat als Mitgift zahlt, sei er "nicht zuständig", wie es auf Anfrage von pressetext aus dem Bundeskanzleramt heißt. Zu solchen Details wolle man sich nicht äußern.
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