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pte20000525011 in Forschung

Astronomen lassen die Milchstraße verschwinden

Erste Bilder zeigen zahlreiche neue Galaxien


Parkes (pte011/25.05.2000/10:45)

Astronomen haben erste Bilder des nächtlichen Himmels ohne Milchstraße gemacht. Bilder wie diese sollen den Wissenschaftlern Erkenntnisse über die Materie und ihre Verteilung im nahegelegenen Universum ermöglichen. Bis jetzt wurde eine große Anzahl von kleinen und lichtarmen Galaxien sowie gigantische Gaswolken entdeckt, die kein Licht abgeben. Gemacht wurden die Bilder mit dem australischen Parkes Radioteleskop, das die Verteilung von Wasserstoff über dem südlichen Himmel sichtbar machte. http://www.parkes.atnf.csiro.au/home.html Die Radiowellen des Gases passieren die Milchstraße relativ ungehindert und machen so bis jetzt unbekannte Galaxien erstmals sichtbar. Die sogenannte Hipass-Studie (H1 Parkes All Sky Survey) ist die erste Hydrogen-Studie, die sowohl Position als auch Entfernung von Hydrogen über eine große Entfernung angibt.

Lister Staveley-Smith, Projektleiter an der Australia Telescope National Facility, erklärt, dass die Milchstraße trotz Schönheit eigentlich ein Störfaktor sei. http://www.atnf.csiro.au Sie blockiere die Sicht auf etwa 15 Prozent des Himmels. Die Suche nach Gas und nicht nach Sternen ermögliche eine ganz andere Wahrnehmung des Universums. "Wir haben nach Galaxien gesucht, die von allen anderen übersehen worden sind. Wir haben dabei Objekte gefunden, die überhaupt kein Licht aussenden. Gänzlich schwarze Gaswolken mit einer Masse von zehn- oder sogar hundertmillionenfach unserer Sonne. Wir glauben, dass es sich dabei um sogenannte Protogalaxien handeln könnte, die bei der Entstehung unserer Galaxie und ihrer Nachbarn übrig geblieben sind." Nähere Informationen finden sich im Internet unter http://www.atnf.csiro.au/research/multibeam/data_archive/data.html und http://www.atnf.csiro.au/research/multibeam/.research.html (bbcnews) (Ende)
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