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pte20000912010 in Leben

Armbanduhr warnt vor Asthma-Attacken

Sensor überwacht Gase in der Luft


Birmingham (pte010/12.09.2000/10:00)

Wissenschaftler der University of Birmingham http://www.bham.ac.uk haben mit der Arbeit an einer Armbanduhr begonnen, die Asthmakranke vor einem nahenden Anfall warnen soll. Die Uhr wird dabei als eine Art mechanischer Nase fungieren, die Werte von bestimmten Gasen in der Luft überwacht. Zu diesen Gasen, die die Atemwege irritieren können, gehören Ozon, nicht vollständig verbrannte Kohlenwasserstoffe und Stickstoffoxide. Ein Vorführmodell soll in fünf Jahren präsentiert werden.

Die Nanotechnologie soll einen Sensor ermöglichen, der mikroskopisch klein ist und auf sechs verschiedene Gase gleichzeitig reagiert, erklärt der Wissenschaftler Richard Palmer http://www.nprl.bham.ac.uk/index.html auf dem Festival of Science der British Association. http://www.britassoc.org.uk/creatingsparks "Man geht zum Beispiel einfach die Straße hinunter und sieht auf dem Display der Uhr, welche Gase derzeit in der Atmosphäre vorhanden sind."

Der winzige Sensor mißt den elektrischen Strom, der durch die Gasmoleküle fließt, die in einem Chip eingeschlossen sind. "Der ganze Chip wird einer Spannung ausgesetzt, die sich mit dem Auftreten der verschiedenen Gase verändert. Je nach Art der Veränderung, wird das Vorhandensein bestimmter Gase erkennbar", erklärt Palmer. Obwohl die Verwendung der Nanotechnologie heute noch sehr kostenintensiv ist, zeigt sich Palmer gegenüber der BBC überzeugt, dass die Uhren erschwinglich sein werden. (Ende)
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