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pts20200606002 Unternehmen/Wirtschaft, Politik/Recht

Anzeigen gegen illegales Glücksspiel während Corona Lockdown

Das illegale Glücksspiel in Österreich lief teilweise während Corona Lockdown unbeeindruckt weiter


Illegales Glücksspiel während Corona Lockdown (Foto: Shutterstock)
Illegales Glücksspiel während Corona Lockdown (Foto: Shutterstock)

Wels (pts002/06.06.2020/18:15) - Der Verein Spielerhilfe erhielt während des Corona Lockdown Hinweise, dass Standorte von illegalem Glücksspiel weiter geöffnet sind. Den Hinweisen wurde nachgegangen. Teilweise bestätigten sich die Meldungen, es kam zu Anzeigen, die vom Verein mittels seiner Rechtsvertretung eingebracht wurden.

Verein Spielerhilfe erhält viele Anfragen
Als Anlaufstelle sieht sich der Verein Spielerhilfe, bei dem täglich Anfragen von hauptsächlich Spielsüchtigen eintreffen.

"Normalerweise erhalten wir Anfragen von Personen, die professionelle Hilfe zur Sucht- oder Schuldenbekämpfung benötigen, aber auch über enorme Verluste und äußerst schlechte Spielerschutzmaßnahmen bei den legalen Glücksspielbetreibern klagen", so ein Vertreter des Vereins Spielerhilfe.

Anfragen während Corona-Lockdown

Während des Corona-Lockdown erreichten den Verein jedoch auch Meldungen, dass trotz der behördlich verordneten Schließungen, das Glücksspiel weiter lief. Nämlich bei Betreibern ohne Konzession für Glücksspiel, dem illegalen Glücksspiel.

Der Verein ging den Hinweisen nach, dokumentierte die vorgefundenen geöffneten Lokale, in denen munter an den Automaten gespielt wurde. Nicht nur die Betreiber verstießen gegen das Covid-19 Maßnahmegesetz, sondern auch die Spieler vor Ort mussten im Falle einer behördlichen Kontrolle während ihrer Anwesenheit mit empfindlichen Strafen rechnen.

Anzeigen eingebracht
Das Einschreiten des Vereins Spielerhilfe blieb nicht folgenlos, es wurden Anzeigen durch die Rechtsvertretung des Vereins eingebracht.

"Unsere Aufgabe ist, den Spielerschutz in Österreich zu verbessern. Das Spielen bei illegalen Betreibern, noch dazu während eines Lockdowns, hat nichts mit Spielerschutz zu tun. Dagegen gingen wir unverzüglich vor.", so der Verein Spielerhilfe

Zahlreiche Beschlagnahmungen und Schließungen
Wie diversen Medienberichten zu entnehmen ist, ging die Finanzpolizei samt deren Hilfsorganen verschärft gegen die illegalen Betreiber vor. Es kam zu zahlreichen Beschlagnahmungen von illegal betriebenen Glücksspielautomaten. Bei wiederholtem Auffinden von illegal geöffneten Glücksspiellokalen kam es in weiterer Folge auch zu einem behördlichen Versiegeln der betreffenden Lokale. Von außen war oft nicht ersichtlich, dass im Inneren der Lokale gespielt werden konnte. "Zu vermieten" stand beispielsweise bei einem Lokal an der Außenfassade. Die Fenster zugeklebt. Im Inneren durften Spielsüchtige jedoch auch weiterhin in Zeiten des Corona-Lockdown ihr Geld verspielen.

Umfangreiche Vereinstätigkeiten
In einem Zeitraum von nur 7 Monaten nach Gründung des Vereins Spielerhilfe konnte schon viel bewegt werden. Es gehört zu den Aufgaben des Vereins, Missstände aufzuzeigen und eine starke Stimme dafür aufzubauen.

"Es freut uns, dass auch die Medien unsere Tätigkeit nach so kurzer Zeit positiv bewerten und uns als Experten zu Rate ziehen. Wir werden weiterhin aufdecken. Gegen die bekannt werdenden Missstände werden wir mit aller Kraft vorgehen, ganz gleich um welche Form des legalen oder illegalen Glücksspiels es sich dabei handelt.", so die Spielerhilfe abschließend.

(Ende)
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