pte20080611023 in Leben
Antike Grabstätte enthüllt schweres Leben römischer Arbeiter
Überreste gezeichnet von Knochenarbeit, soziale Fürsorge kam aber nicht zu kurz
Rom (pte023/11.06.2008/11:25)
Eine neu entdeckte Grabstätte aus dem ersten nachchristlichen Jahrhundert einige Kilometer westlich von Rom gelegen ermöglicht Archäologen seltene Einblicke in die Lebens- und Arbeitsweise von Hafenarbeitern und anderen Handwerkern in der Antike. Die Totenstadt nahe dem Ort Ponte Galeria war bereits im vergangenen Jahr zum Vorschein gekommen, als Polizisten Aktivitäten von Grabräubern bemerkt hatten, die auf der Suche nach wertvollen altertümlichen Artefakten waren. Zwar seien Funde von Grabstätten in der Nähe Roms nicht selten, so die Sprecherin der römischen Archäologie-Behörde http://archeoroma.beniculturali.it , Gabriella Gotto. Die meisten seien jedoch Gräber privilegierter Bürger gewesen. Der Fund bei Ponte Galeria hingegen könne nun mehr Aufschlüsse über die Arbeiterklasse geben.
Profitieren Sie von
unabhängigem Journalismus!
Lesen Sie mit pressetext Abo+ weiter und unterstützen Sie
Qualitätsberichterstattung für nur 1 EUR pro Woche!
Das Angebot beläuft sich auf 1 EUR pro Woche bzw. 49 EUR im Jahr
– und das, solange Sie wollen. Sie bleiben flexibel, denn Ihr pressetext Abo+
passt sich an Ihre Lesegewohnheiten an und ist jederzeit kündbar
