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pte20041027006 in Leben

Antidepressivum verändert Verhalten von neugeborenen Mäusen

Tiere können schlechter mit neuen Situationen umgehen


New York (pte006/27.10.2004/09:25)

Mäuse, denen früh in ihrem Leben Prozac verabreicht wurde, entwickeln sich später zu erwachsenen Tieren mit emotionalen Problemen. Derzeit ist nicht erforscht, ob das Antidepressivum beim Menschen ähnliche Wirkungen hat. Die Ergebnisse werden jedoch laut NewScientist zur Debatte über die Gefahren von Prozac und anderen selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmern (SSRIs) für Kinder und Ungeborene beitragen. Der leitende Wissenschafter Jay Gingrich von der Columbia University http://www.columbia.edu argumentiert, dass diese Medikamente bei entsprechender Indikation eingenommen werden sollten. Es sei jedoch alarmierend, dass sie Risiken mit sich bringen können, die erst sehr viel später sichtbar würden. Die Ergebnisse der Studie wurden in Science http://www.sciencemag.org veröffentlicht.

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