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pte20200508003 Medizin/Wellness, Forschung/Entwicklung

Antidepressiva lösen Kinder-Autismus nicht aus

Neue Meta-Analyse der University of Texas at Austin deckt Verzerrungen bei Studien auf


Jeffrey Newport: Antidepressiva lösen Autismus nicht aus (Foto: utexas.edu)
Jeffrey Newport: Antidepressiva lösen Autismus nicht aus (Foto: utexas.edu)

Austin (pte003/08.05.2020/06:05) - Antidepressiva während der Schwangerschaft erhöhen das Autismusrisiko beim Kind nicht. Das legt eine Studie der University of Texas at Austin http://utexas.edu nahe. Forschungsleiter Jeffrey Newport hat 14 Studien analysiert, von denen viele eine Verbindung hergestellt hatten. Laut dem Experten hat die Forschung bisher jedoch den "Ascertainment Bias" nicht berücksichtigt. Diese Verzerrung entsteht, wenn eine Gruppe von Patienten oder Subjekten häufiger getestet wird als andere.

Eingeschränkter Medizin-Zugang

Die Ursache für die Verzerrung liegt laut Newport darin, dass Mütter aus ethnischen Minderheiten und Immigrantinnen nur einen eingeschränkten Zugang zu medizinischer Versorgung haben. "In diesen Studien hatten Immigrantinnen und Latinas durchgängig eine geringere Anzahl von Behandlungen mit Antidepressiva und weniger Autismusdiagnosen bei den Kindern." Das sei nicht überraschend, da diese Minderheiten dafür bekannt sind, einen schlechteren Zugang zu medizinischer Versorgung wie der Behandlung von Depressionen oder der sorgfältigen Beurteilung von beunruhigendem Verhalten bei Kindern haben.

Newport hat zudem entdeckt, dass familienbasierte Studien das Biasproblem beseitigten, indem Kinder, die Antidepressiva ausgesetzt waren oder unter Autismus leiden, mit ihren nicht betroffenen Geschwistern verglichen wurden. Ohne den ethnischen Bias ergaben diese Untersuchungen keinen Zusammenhang zwischen der Einnahme von Antidepressiva vor der Geburt und Autismus, so der Wissenschaftler.

Datenbanken richtig auswerten

Laut Newport haben Datenbanken von Versicherungen und nationale Register zwar den Vorteil einer großen Menge von Teilnehmern. Diese Daten würden jedoch nicht gesammelt, um Forschungsfragen zu beantworten. Die im "American Journal of Psychiatry" veröffentlichten Forschungsergebnisse zeigen seiner Ansicht nach, wie das sorgfältige Design einer Studie häufig auftretende Verzerrungen umgeht.

(Ende)
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