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pte19980129003 in Business

Anhaltender PC-Boom

Weltweit 16 Prozent mehr PCs verkauft


London (pte) (pte003/29.01.1998/09:19)

Nach Schätzung des US-Marktforschers Dataquest wurden 1997 weltweit 82 Millionen Personal Computer verkauft, das sind 16 Prozent mehr als im Jahr 1996. Vorangetrieben wurde diese Entwicklung, so die Marktforscher, vor allem durch den anhaltenden Preisverfall. So haben gut ausgestattete Heimcomputer unter 1000 Dollar, die 1997 erstmals in großem Stil auf den Markt gekommen sind, der Computer-Industrie neue Abnehmerkreise erschlossen. Laut Dataquest haben vier PC-Hersteller 70 Prozent des Marktes unter sich aufgeteilt: Compaq, IBM, Dell und Hewlett-Packard. http://www.dataquest.com

Das britische Marktforschungsinstitut Context rechnet mit einem anhaltenden Boom auch im europäischen PC-Geschäft. 1997 ist der Computer-Verkauf in Westeuropa um 14,5 Prozent gestiegen (1996: 11,5 Prozent). Der Verkauf an Endverbraucher war allerdings enttäuschend. Compaq ist weiterhin Marktführer mit 15,1 Prozent, vor IBM 9,5 Prozent, Hewlett-Packard 6,7 Prozent und Dell Computer mit 5,8 Prozent. Siemens ist mit 5,5 Prozent größtes europäisches Unternehmen auf dem westeuropäischen Markt.

Das Marktforschungsinstitut rechnet damit, daß die amerikanischen Computer-Hersteler von asiatischen Unternehmen wie Fujitsu, Toshiba und der Acer Gruppe, aber auch von der deutschen Firma SNI (Siemens/Nixdorf) bedrängt werden könnten. Außerdem werden verstärkte Marketingmaßnahmen wie Leasing-Aktivitäten und Service-Garantien erwartet. http://www.context.co.uk (w&v)

* PC-Hersteller verbünden sich mit Telecoms *
In den USA haben sich führende PC-Hersteller und Telekommunikations-Anbieter zusammengetan, um die Standardisierung einer Standard-Asymmetric-Digital-Subscriber-Line-(ADSL-)light-Variante voranzutreiben. ADSL erlaubt Transferraten von bis zu 6 Mbit/s über analoge Telefonkabel. Die Light-Version soll ohne Splitter auskommt. Ein Splitter trennt Sprach- und Datenverkehr bei der Übertragung über eine Leitung.

Von einem so beschleunigten Datentransport erhofft sich die "Universal ADSL Working Group" (UAWG) eine steigende Nachfrage nach schnellen PCs und entsprechender Software. Die UAWG besteht aus Intel, Compaq, Microsoft und regionalen Carriern, darunter die sogenannten Baby-Bells, sowie einigen Herstellern von TK-Ausrüstung wie Lucent, Nortel und Alcatel. Man wolle eng mit der "United Nations' International Telecommunications Union" (ITU) zusammenarbeiten. (Computerwelt) (Ende)
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