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pte20080320026 in Leben

Alte Blutkonserven können zu Komplikationen führen

Nach zwei Wochen Lagerung wird Blut für Herzpatienten riskant


San Diego (pte026/20.03.2008/13:56)

Wie lange Spenderblut vor der Transfusion bereits gelagert war, könnte Auswirkungen auf die gesundheitlichen Folgen für den Empfänger haben, vermuten US-Forscher der Universität von Kalifornien http://www.ucsd.edu . Eine neue Studie unterstützt die Annahme, dass Spenderblut mit der Zeit verdirbt und der gesetzliche Rahmen von sechs Wochen maximaler Lagerzeit zumindest für manche Patienten zu weit gefasst sein könnte. War die Blutkonserve bereits älter als zwei Wochen erhöhte sich bei den untersuchten Patienten die Wahrscheinlichkeit von Komplikationen oder Tod in den folgenden zwölf Monaten. Auch in Österreich dürfen Blutkonserven maximal 42 Tage bzw. sechs Wochen gelagert werden. Ein Diskussion über eine Verkürzung der Frist gäbe es nicht, heißt es aus Arztkreisen auf Anfrage von pressetext.

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