pte20090509002 in Business
Allianz setzt Dresdner-Bank-Kunden unter Druck
Manager-Interessenkonflikt zerstört Loyalität von Verbrauchern
München (pte002/09.05.2009/06:00)
Rund acht Monate nach dem Verkauf der ehemaligen Allianz-Tochter Dresdner Bank an die Commerzbank, werben die Münchner nun aggressiv Kunden ab. Die neue Allianz-Bank wird der heutigen Ausgangslage nach wahrscheinlich weniger Kundschaft haben als geplant. Um kein Dasein als unbedeutender Nischenplayer zu fristen, sollen Dresdner-Bank-Kunden mit einem sogenannten Kundenbrief, dessen Versand bereits am 15. April begonnen hat, die Vorzüge eines Wechsels zur Allianz-Bank schmackhaft gemacht werden. Dabei verfügt das neue Institut, wie das Internetportal all4finance.de berichtet, gegenwärtig noch über kein Filialnetz, an das die Kunden ihre Wünsche oder Beschwerden richten können. Obwohl die Allianz ihre Ex-Tochter Dresdner Bank erst im September verkauft hat, ist der Kundenverbleib dort unerwünscht.
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