pts19991029038 in Business
Alcatel Internet Creativity Awards verliehen
Die Vision vom "Internet für alle"
Wien (pts038/29.10.1999/16:57)
Den glücklichen Gewinnern des "Alcatel Internet Creativity Award" konnte heute Alcatel Austria Generaldirektor Dipl.-Ing. Reinhard Hutter im Rahmen des m@il Festes im Technischen Museum Wien ihre Preise übergeben. Im Rahmen dieses Wettbewerbs waren Internet-Visionäre in Österreich aufgerufen, ihre Vorstellungen über die Umsetzung der Vision "Internet für alle" zu präsentieren.Zur Umsetzung dieser Vision hat Alcatel http://www.alcatel.at das WebTouc(TM) One entwickelt. Es war der Ausgangspunkt für den Wettbewerb. Das Gerät ist ein einfach zu bedienendes Kommunikationsterminal, das die Funktionen eines Komforttelefons, eines Internet-Terminals, mit Fax, E-Mail und Sprachbox (Anrufbeantworter) verbindet. Diese Kombination ermöglicht neue Anwendungsmöglichkeiten: mit nur einem Gerät können Internet-Dienste, wie z.B. E-mail oder Web, ohne komplizierte Computerprozeduren direkt genutzt werden. Voraussetzung dazu ist die Softwareplattform HomeTo(TM) Solutions, an deren Entwicklung Alcatel in Österreich beteiligt ist. Der HomeTop (ein am Bildschirm des WebTouch(TM) One dargestelltes Portal) ist die Basis für den Zugang zum Internet und bietet dem Benutzer den Einstieg zu den Internet-Diensten per Fingerklick - also OneTouch.
Zielsetzung des Wettbewerbs (der von m@il unterstützt wurde) war die Entwicklung von Portalen für das WebTouc(TM) One. Die Teilnahme erfolgte online über das Web und mußte die Definition von Internet-Kundensegmenten nach Interessensprofil und Nutzungsverhalten (Communities) sowie die Gestaltung und das Design von Portalen für das WebTouc(TM) One, entsprechend den Bedürfnissen verschiedener Communities, beinhalten. Dabei gab es auch eine Menge zu gewinnen. Der vierte bis zehnte Platz konnte sich über ein Alcatel One Touch(TM) Easy DB mit b-free Card freuen, für die ersten drei Plätze gab es Schecks in Höhe von 50.000,- 75.000,- und 100.000,- Schilling.
Aus den 56 Beiträgen wählte die Jury unter Vorsitz von Alcatel Austria Generaldirektor Dipl.-Ing. Reinhard Hutter folgende Sieger aus:
Platz 1: Online Bauernhof, Autor: Paul Pak, 20 Jahre, Student der FH Wiener Neustadt
Österreichweit gibt es 263.500 land- und forstwirtschaftliche Betriebe. Ihnen allen ist die Welt des Internet schwer zugänglich, da sie zumeist nicht die Zeit, noch das Geld und auch nicht die umfangreiche Ausrüstung zu dessen Nutzung besitzen. Heutzutage, wo alle Wirtschaftszweige rasant wachsen und der Informationsfluß immer schneller wird, sollen auch diejenigen den Nutzen tragen können, die unser Essen anbauen und züchten und schließlich ernten oder schlachten. So sind die Hauptbenützer alle Bauern, aber natürlich profitiert auch die andere Seite davon, das sind z.B. Agrarmaschinenhersteller, Milchindustrie, Konsumenten, Futter- und Saatgutindustrie, Agrarwissenschaft, etc.
Platz 2: Senioren ans Netz, Autor: Emanuel Schamp, 19 Jahre, Student an der TU Wien.
Früher trafen sich Senioren im Park ... heute surfen sie im Internet! Doch die wenigsten Senioren haben auch zu Hause einen Computer mit einem Internetanschluß, um die "unendlichen Weiten" des Internet auch im eigenen Heim zu nutzen. Doch gerade für diese Zielgruppe bietet das Internet viele ungeahnte Möglichkeiten. Einkaufen, lernen und Kontakt zu anderen Senioren sind nur einige Anwendungsmöglichkeiten. Genau hier soll dieses Projekt ansetzen: Dieses Portal soll eine Informationsplattform für Senioren in Österreich sein. Der regionale Schwerpunkt ist dabei die Bundeshauptstadt Wien. Auf diesem Portal findet die Community Links zu den Themen Einkaufen, Online-Banking, Öffentliche Organisationen, Gesundheit, Fun und sonstige nützliche Links für Senioren.
Platz 3: One Touch @llround, Autor: Manfred Wildauer, 40 Jahre, Marketing Manager
Personen der A und B Schicht das sind laut IMAS/ÖVA '98 34% der Gesamtbevölkerung (ab 14 Jahren). Diese Gruppe weist einen hohen Anteil von Early Adopters aus und stellt in absoluten Zahlen ein Potential von rund 2,3 Mio. Personen dar. Legt man die durchschnittliche österreichische Haushaltsgröße von rund 2,5 Personen zugrunde, ergibt sich daraus ein Potential von rund 920.000 Haushalten für das Dienstebündel One Touch @llround. Und diese Zielgruppe soll mit diesem Portal erreicht werden.
Platz 4: factforum Gehörlosigkeit, Autor: Mag. Lotte Krisper
Gehörlose sind Menschen, die aufgrund der Eigenschaft ihrer Behinderung - dem "nicht Hören" - weder in die öffentliche noch in die nichtöffentliche Kommunikation einbezogen sind. Ihre Anliegen und spezifischen Problemstellungen durch die Behinderung sind daher nur einem kleinen Personenkreis bekannt und zugänglich. Die Entwicklungen im Internet und in der Bildtelefonie eröffnen Gehörlosen neue Perspektiven: Sie können in ihren ureigensten Medien, nämlich mittels geschriebenen und gebärdeten Wortes, Informationen direkt und auf Initiative des einzelnen erhalten, weitergeben und gestalten. Das Portal factforum Gehörlosigkeit hat zum Ziel, diese Gruppe zu mobilisieren, zu integrieren und aus ihrer - durch den Sinnesverlust bedingten - Isolation herauszuführen.
Platz 5: Tischlein deck dich, Autor: Martin Gschwantner
"Tischlein Deck Dich" ist ein Portal für eine regionale Community. Zielgruppe sind hauptsächlich Single-Haushalte, Haushalte mit großteils erwerbstätigen Mitgliedern sowie Senioren. Charakteristisch für diese Haushalte ist der Zeitmangel für das Zubereiten der Mahlzeiten. Das Portal "Tischlein Deck Dich" soll dieses Bedürfnis durch eine einfache Bestelloberfläche für Mahlzeiten befriedigen. Fertige Gerichte können online bestellt und per Hauszustellung geliefert werden. Die Vorteile dieses Portals sind, im Gegensatz zu einer telefonischen Bestellung, mehr Auswahl an verschiedenen Küchen durch die automatische Auflistung der im regionalen Bereich liefernden Restaurants sowie deren Menüauswahl. Diese Informationen sind ohne großen Beschaffungsaufwand (Suchen der richtigen Telefonnummern, Suchen zugesandter Werbematerialen, usw.) abrufbar.
Platz 6: School In Touch with WebTouc(TM) One, Autor: Michael Steiger
Das Projekt "School In Touch" gewährleistet die Kooperation aller Beteiligten in einem Schulprozess, konkret einer Handelsakademie. Die Akteure sind: Schüler, Eltern, Lehrer und Administration. Der Fokus der Community liegt im vereinfachten Ablauf in schulischen Belangen, aufgebaut auf optimaler Kommunikation und Information unter der Berücksichtigung wirtschaftlicher Aspekte. Dazu gehören einerseits lokale Partner (Integration von Kleingewerbe, wie: Papiergeschäft, Fleischhauer, Zuckerlgeschäft, ...), und andererseits potentielle Sponsoren (z.B.: Libro, Anker, H&M, Banken, ...).
Platz 7: Touristnet - Infosystem für Hotelbewohner, Autor: Ing. Fritz Neumann
Ob beim Städtetourismus, aber auch bei längerem Aufenthalt in fremder Umgebung, stets braucht der Besucher, der Reisende, Informationen, die seinen Aufenthalt erleichtern. Die diesem Projekt zugeordnete Community setzt sich aus jenen Millionen Reisenden und somit Hotelgästen zusammen, die täglich, sei es beruflich oder als Tourist, in der jeweiligen fremden Stadt gut informiert sein möchten, ohne deswegen gleich das Einmaleins von Computer und Internet können zu müssen.
Platz 8: Touch One Village, Autor: Gerhard Leitner
Dörfliche Strukturen haben sich in den letzten Jahren stark verändert und drohen zu verschwinden, da in den vergangenen Jahren auf zunehmende Zentralisierung in den städtischen Ballungsräumen gesetzt wurde. Die wirtschaftliche Situation erfordert es, zu Erwerbszwecken in städtische Bereiche auszupendeln. Je nach Größe eines Dorfes und dessen Einzugsgebiet bestehen natürlich unterschiedliche Strukturen. Das vorliegende Modell geht von einer Größe von etwa 500 bis 1.000 Personen aus. Für diese Personengruppen gibt es Dinge, die alle gemeinsam betreffen, aber auch solche, die nur bestimmte betreffen.
Platz 9: Jugendherberge, Autor: Mag. Petra Thanner
Gruppe: Jugendherbergen. Anwender: Gäste und Rezeption. Standort: Ein Terminal je Zimmer; Aufenthaltsraum, Rezeption. Vertrieb: Verkauf als Paketlösung an die jeweilige Landes-Jugendherbergsorganisation.
Platz 10: Senioren, Autor: Werner Bailer
Diese Community beinhaltet Senioren, insbesondere wenn sie in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt und/oder auf Sozialdienste (Hauskrankenpflege, Essen auf Rädern, ...) angewiesen sind. (Ende)
| Aussender: | Alcatel Austria AG |
| Ansprechpartner: | Dr. Anton Bum |
| Tel.: | 01/27733-5444 |
| E-Mail: | anton.bum@alcatel.at |
| Website: | www.alcatel.at/ |
