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Alcatel Austria AG

Ansprechpartner: Dr. Anton Bum
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pts20001117011 in Business

Alcatel Austria: Gutes Jahr 2000 - Steigende Bedeutung von Services


Wien (pts011/17.11.2000/11:04)

Das Jahr 2000 wird für die Österreich-Tochter der Alcatel erfolgreich werden. Die Steigerung um eine zweistellige Prozentzahl gegenüber dem Vorjahr ist auf das Mobilnetz-Projekt der tele.ring sowie auf die Aufträge der Telekom Austria für ADSL zurückzuführen. Erstmalig wird 2000 auch die neu gegründete Network Services Division zum Umsatz beitragen. Der Mitarbeiterstand wird mit rund 1250 konstant bleiben.

Für den weiteren Ausbau ihres GSM 1800 - Netzes erteilte tele.ring den Auftrag an Alcatel zur Lieferung weiterer Mobilfunkbasisstationen, GPRS-Systemtechnik und einer Erweiterung für die IN-Plattform im Wert von 700 Mio. Schilling. In der IN (Intelligent Networks)-Plattform wird die Prepaid Applikation abgewickelt, weiters wurden die Einrichtungen für den konvergenten UMS-Dienst zwischen Fest- und Mobilnetz mit Internetzugang sowie die WAP-Applikation geliefert. tele.ring hat sein Mobilfunknetz bisher in einem weltweit einmaligen Rekordtempo ausgebaut: nur 16 Monate nach Lizenzerhalt beträgt die Netzabdeckung 90 Prozent. Dieses Netz ist flächendeckend GPRS fähig.

Gute Alcatel Ergebnisse für Januar - September 2000
Für das dritte Quartal 2000 gab der Alcatel Konzern einen Umsatz von EUR 7.908 Mio. bekannt, eine Steigerung von 50% gegenüber der gleichen Periode im Vorjahr. Die Telekom-Umsätze wuchsen um 57%. So hat zum Beispiel Alcatel alleine im 3. Quartal 2000 1,7 Millionen DSL-Anschlüsse geliefert. Mit den weltweit über 5 Millionen Anschlüssen seit dem Beginn 1998 hat Alcatel mehr ADSL-Anschlüsse ausgeliefert als alle anderen Mitbewerber zusammen. Der operative Gewinn betrug 619 Mio. Euro im Vergleich zu 296 Mio. Euro für das dritte Quartal 1999. Der Umsatz in den ersten neun Monaten 2000 wuchs um 42% auf 21,7 Mrd. Euro, der operative Gewinn zeigt ein Wachstum von 126% auf 1.370 Mio. Euro.

Alcatel für 3G/UMTS bestens vorbereitet: Erste Partnerschaftsabkommen mit Orange (France Telecom)und WIND TELECOMUNICAZIONI(Italien)
Für die weltweit bevorstehende Markteinführung von UMTS strebt Alcatel global eine Position unter den ersten drei an. UMTS-Operators erwarten von ihren Lieferanten Kompetenzen in der Funktechnik, im Backbonebereich, in Mobilen Internet Services und bei Handys. Alcatel kann als einziger Supplier in allen vier Segmenten Technologie, Erfahrungen und Know-how anbieten. Orange, der Mobilfunkbetreiber der France Telecom, und WIND TELECOMUNI-CAZIONI S.p.A. (Italien) haben Alcatel als strategischen bzw. bevorzugten Lieferanten für ihre 3G/UMTS-Mobilfunknetze ausgewählt. Mit WIND hatte Alcatel während des Lizenzverfahrens in den Bereichen Systementwicklung und Services eng zusammengearbeitet; das Pilot-Netzwerk für WIND soll in den ersten Monaten des Jahres 2001 fertiggestellt werden.

Im vergangenen September hatten Alcatel und Fujitsu einen Vertrag für ein Joint Venture zur gemeinsamen Entwicklung und Vermarktung von UMTS-Lösungen abgeschlossen. Das gemeinsame Unternehmen Evolium SAS, an dem Alcatel mit 66 Prozent beteiligt ist, hat seinen Hauptsitz in Vélizy bei Paris. Schwerpunkt des Joint Venture ist die Weiterentwicklung der GSM-Technologien zu GPRS und EDGE (General Packet Radio Service, Enhanced Data Rate for GSM Evolution) sowie UMTS (Universal Mobile Communication System). Mehr als 2000 Ingenieure in Belgien, China, Deutschland, Frankreich und Japan arbeiten gemeinsam in den Bereichen Forschung & Entwicklung sowie Produkt- und Fertigungsstrategie. Fujitsu bringt in das Unternehmen seine, beim japanischen Netzbetreiber NTT DoCoMo (mehr als 40 Millionen Teilnehmer weltweit) gesammelten Erfahrungen ein. NTT DoCoMo nimmt im Frühjahr 2001 als erster Mobilfunknetzbetreiber weltweit den kommerziellen Betrieb seines UMTS-Netzes auf.

In Großbritannien errichtet Alcatel ein neues technisches Zentrum. Ab 2001 wird eine Netzwerk-Infrastruktur-Plattform eine Vielzahl von Interoperabilitätstest- Kombinationen der eigenen 3G/UMTS Mobilkommunikations-Systeme mit den verschiedenen, am Markt erhältlichen Systemen für Netz, Funkinfrastruktur und Terminals ermöglichen. Auch Funktionalität und Kompatibilität von neuen Multimedia- Applikationen und 3G/UMTS-Services, die von Alcatel und ihren Partnerfirmen vorgeschlagen werden, können geprüft werden. (Ende)
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