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pte19970927002 in Business

Aids-Forscher dämpft Hoffnungen

Für Durchbruch fehlt es an wissenschaftlichen Erkenntnissen


Washington (pte) (pte002/27.09.1997/18:03)

Ein führender Aids-Forscher der USA hat vor übertriebenen Hoffnungen auf die baldige Entwicklung eines Impfstoffs gegen die Immunschwächeseuche gewarnt. Er bewundere den zwar den selbstlosen Einsatz von 50 Freiwilligen für einen geplanten Impfversuch, sagte der Leiter des Nationalen Instituts für Allergien und Infektionskrankheiten, Anthony Fauci, am Donnerstag in Washington. Dieses Projekt werde aber nicht zu einer Beschleunigung von Forschungsergebnissen führen.

Der Engpaß bestehe nicht in einem Mangel an Freiwilligen, sondern in einem Mangel an wissenschaftlichen Erkenntnissen, sagte Dr. Fauci. "Diese bekommt man nicht, indem man 50 Freiwillige injiziert."

Die Vertreter der Freiwilligen trafen in Washington mit Regierungsvertretern zusammen, um über die nötige Zustimmung der Zulassungsbehörde FDA zu beraten. Einer von ihnen, Dr. Charles Farthing von der Aids-Gesundheitsstiftung in Los Angeles sagte anschließend, die Gruppe bemühe sich um eine Genehmigung des Impfversuchs so schnell wie möglich. Bisher hat die Aids-Forschung auf Impfstoffe verzichtet, die lebende Viren enthalten.

Grund dafür ist die Sorge, daß lebende Viren, auch wenn sie zuvor geschwächt wurden, zu Aids führen oder andere Gesundheitsprobleme hervorrufen könnten. (Ende)
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