pte20090417014 in Business
Agrarlandfonds setzen Landwirte unter Druck
Mio.-Investitionen in Ackerland steigern Wettbewerb und Preisschlacht
München (pte014/17.04.2009/10:35)
Guter Boden hat nicht nur in der Nahrungsmittelproduktion selbst an Bedeutung gewonnen. Den steigenden Wert von Ackerland entdecken auch Kapitalgesellschaften für sich. Selbst Privatanleger können sich trotz einiger noch bestehender Hürden etwa in Form von Agrarlandfonds an landwirtschaftlichen Investments beteiligen und auf Rendite hoffen. Die investierten Gelder fließen mit einem Volumen in dreistelliger Mio.-Höhe jedoch zumeist in Agrarkonzerne mit großflächigen Anbaugebieten, etwa nach Australien oder Brasilien. Dabei können Landwirte hierzulande mit der industriellen Produktion ohnehin kaum mehr konkurrieren, weshalb etwa Landwirtschaftsverbände einen europaweiten Außenschutz fordern. Die Einkommenssituation der Bauern bedürfe einer Besserung, um deren Existenzfähigkeit zu gewährleisten. Durch die Investitionen drohen sich der internationale Wettbewerb und die Preisschlacht bei Agrarerzeugnissen hingegen weiter zu verschärfen.
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