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pts20101215009 Kultur/Lifestyle

Advents-Umfrage: 8% sehen Gott als Hauptschuldigen für Naturkatastrophen

Dennoch sehen 54% der Gläubigen Gott auch als gütigen Heiland


Leipzig (pts009/15.12.2010/09:31) - Weihnachten, das wichtigste christliche Fest, steht bevor. Die Gottesdienste sind an Heilig Abend voll. Doch wer glaubt eigentlich noch an Gott? Mehr Männer als Frauen? Mehr Arbeiter als Studierte? An welchen Gott glauben die Gläubigen überhaupt? Das Nachrichtenportal www.news.de nahm die bevorstehende Weihnachtszeit zum Anlass, in einer bevölkerungsrepräsentativen Umfrage nachzufragen, wie die Deutschen Gott sehen. Erstaunlich: 68% von 1006 Befragten glauben an Gott. In den alten Bundesländern sind es 74%, in den neuen Bundesländern, wo der kirchliche Einfluss über Jahrzehnte staatlich zurückgedrängt wurde, nur 42%.

Über das unverhoffte Bekenntnis freut sich die Kirche: "Die Zahlen machen Mut. Die viel beschworene These vom Verlust der Religion werde widerlegt", so Erzbischof Dr. Robert Zollitsch, Vorsitzender der katholischen Deutschen Bischofskonferenz. Ganz anders sieht es in der "Neuen Welt", in den USA, aus. Laut einer Studie der Universität von Waco aus dem Jahr 2008 glauben immerhin 90% der U.S.-Amerikaner an Gott. Noch vor 100 Jahren machten sehr viele Menschen den "Herrn im Himmel" sogar für Katastrophen und Unheil verantwortlich. Doch wie sieht es heute aus? Ergebnis: Insgesamt 8% der Deutschen machen Gott heute noch für Naturkatastrophen verantwortlich, 3% für Armut, 4% für Krankheiten und 3% für Kriege.

Nur auf die gläubigen Deutschen bezogen kommt die Umfrage zu folgenden Ergebnissen: 11% sehen Gott noch immer als Hauptschuldigen für Naturkatastrophen, wobei der Anteil von Haupt- und Realschulabschluss hier am größten ist (11%), Abiturienten und Studierte bestätigen diese "Gottes-Sicht" mit nur 4%. Mit dem Alter scheint auch die Angst vor Katastrophen zu schwinden. So glauben noch 15% der 40- bis 49-Jährigen an Gottes maßgebliche Verantwortung für Naturkatastrophen. Über 50-Jährige stimmen dem nur noch mit 9% zu. Ähnlich verhält es sich auch in den anderen Gebieten. So glauben nur 4% der deutschen Gläubigen, dass Gott maßgeblich für die auf der Welt herrschende Armut verantwortlich sei. 93% sehen es eher als "hausgemachtes Problem" der Menschheit. Nur 5% der gläubigen Haupt- und Realschüler und 4% der Abiturienten und Studenten sehen Gott für die weltweite Armut verantwortlich. 6% der gläubigen Deutschen sehen Gott sogar verantwortlich für Krankheiten. Immerhin noch 4% der deutschen Gläubigen sehen Gott zudem verantwortlich für Kriege, wobei der Anteil mit der Schulbildung sinkt.

Doch was verbinden die befragten Gläubigen eigentlich mit dem Begriff Gott? Während in den USA nur 22% der Gläubigen an einen gütigen Gott glauben, sind es in Deutschland mehr als doppelt so viele: 54%. Viele gehen davon aus, dass er positiven Einfluss auf die Welt nimmt. "Es ist eine wichtige, wenn nicht die wichtigste Vorstellung über unseren Gott, dass er die Menschen liebt und seiner Schöpfung in Gnade zugewandt ist und bleibt", so der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche, Nikolaus Schneider.

Die komplette Pressemeldung finden Sie unter: http://www.news.de/service/press/

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(Ende)
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