pte20081103030 in Business
Abwärtsstrudel saugt an Schwellenländern
Scheinbar unaufhaltsames Wachstum durch Wirtschaftsstarre vorerst gestoppt
Hongkong/Peking/Seoul (pte030/03.11.2008/13:50)
Die enorme Sogwirkung der internationalen Finanz- und Wirtschaftskrise hat die Emerging Markets erfasst und wird an ihrem Beispiel deutlich. Galten die Schwellenländer noch zu Jahresbeginn als sicherer Hafen für Anleger und als unbeeindruckt von den Turbulenzen der westlichen Industrieländer, so neigt sich ihr scheinbar unaufhaltsames Wachstum nun dem Ende zu. Die Schockstarre der Weltwirtschaft veranlasst Investoren in Scharen, ihr Geld zurück in reiche Länder abzuziehen und zwingt Zentralbanken reihenweise zu Gegenmaßnahmen. Die Börsenkurse in Russland, China und Brasilien zeigen nach unten, Gewinne von Unternehmen brechen ein und kleinere Volkswirtschaften schlittern an den Rand der Rezession. Besonders ein Downturn Chinas kann eine Kettenreaktion auslösen und andere Schwellenländer mitziehen.
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