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pte20080819035 in Leben

Abnormale Chromosomenzahl muss nicht zu Krebs führen

Erkenntnisse geben neue Hoffnung in der Tumorforschung


Bremen (pte035/19.08.2008/15:00)

Eine abnormale Chromosomenzahl führt nicht wie bisher angenommen zu einem frühzeitigen Absterben von Zellen, physiologischen Defekten, Verhaltensstörungen oder zur Bildung von Tumoren. Zu diesem Ergebnis kamen Wissenschaftler der Jacobs University Bremen http://www.jacobs-university.de . Dazu untersuchten das Team um den Neurobiologie-Professor Günther Zupanc den Messerfisch Apteronotus leptorhynchu, in dessen Gehirn etwa jede fünfte neu gebildete Zelle zum Teil erhebliche Abweichungen in der Chromosomenzahl aufweist. Wie die Forschungsarbeiten zeigten, entwickelt sich von diesen Zellen eine große Anzahl zu Neuronen, die bis zum natürlichen Lebensende des Fisches erhalten bleiben.

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