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7'258 Franken Säule 3a: So holen Schweizer 2026 mehr heraus

Mit der richtigen Strategie lässt sich 2026 deutlich mehr aus der Säule 3a herausholen


Vorsorge richtig planen und Geld sparen (Foto: Unsplash)
Vorsorge richtig planen und Geld sparen (Foto: Unsplash)

Bern (ptp005/15.09.2026/08:00)

Für Angestellte mit Pensionskasse beträgt der Maximalbetrag der Säule 3a 2026 weiterhin 7'258 Franken. Selbstständige ohne Pensionskasse können bis zu 20 Prozent ihres Erwerbseinkommens beziehungsweise maximal 36'288 Franken einzahlen. Doch nicht nur die Höhe des Beitrags entscheidet darüber, wie viel die private Vorsorge langfristig bringt. Auch Zeitpunkt, Anlageform und die spätere Auszahlung spielen eine wichtige Rolle.

Die Einzahlung in die Säule 3a gehört für viele Schweizerinnen und Schweizer zum festen Bestandteil der persönlichen Vorsorge. Der Maximalbetrag der Säule 3A kann vollständig vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden. Wie hoch die tatsächliche Steuerersparnis ausfällt, hängt jedoch vom Einkommen, Wohnort und persönlichen Steuersatz ab.

Früh einzahlen oder monatlich sparen?

Wer den Jahresbeitrag bereits früh im Jahr einzahlt, lässt sein Kapital länger arbeiten. Bei einer Wertschriftenlösung kann dies über viele Jahre einen spürbaren Unterschied machen. Eine Alternative sind monatliche Einzahlungen von rund 605 Franken. Dadurch wird die Vorsorge gleichmässig über das Jahr verteilt und belastet das Haushaltsbudget weniger stark.

Ob ein klassisches 3a-Konto oder eine Wertschriftenlösung besser passt, hängt vor allem vom Anlagehorizont und der persönlichen Risikobereitschaft ab. Wer noch viele Jahre bis zur Pensionierung hat, kann Kursschwankungen in der Regel besser aussitzen als Personen, die ihr Vorsorgekapital bald benötigen.

Auch der Unterschied zwischen Säule 3a und 3b sollte berücksichtigt werden. Während die Säule 3a steuerlich begünstigt, dafür aber gebunden ist, bietet die Säule 3b mehr Flexibilität.

Neu 2026: Beitragslücken nachzahlen

2026 bringt zudem eine wichtige Neuerung: Unter bestimmten Voraussetzungen können erstmals Beitragslücken aus dem Jahr 2025 nachträglich geschlossen werden.

Wer 2025 nicht den gesamten möglichen 3a-Beitrag einbezahlt hat, kann die Differenz nachholen. Voraussetzung ist unter anderem, dass zunächst der ordentliche Beitrag für 2026 vollständig geleistet wird. Damit gewinnt die Säule 3a zusätzliche Flexibilität.

Mehrere 3a-Konten können später Steuern sparen

Auch die spätere Auszahlung sollte frühzeitig geplant werden. Die Säule-3A-Steuern bei Auszahlung werden separat vom übrigen Einkommen berechnet.

Wer über mehrere 3a-Konten verfügt, kann diese unter Umständen über mehrere Jahre verteilt beziehen. Dadurch lässt sich die Steuerbelastung je nach Kanton und persönlicher Situation reduzieren.

Nicht nur einzahlen, sondern planen

Wer seine Vorsorge-Säule 3A optimal nutzen möchte, sollte deshalb nicht nur einmal jährlich den Maximalbetrag überweisen. Entscheidend sind auch Anlageform, Einzahlungszeitpunkt, Laufzeit und eine vorausschauende Auszahlungsstrategie.

Die 7'258 Franken sind 2026 weiterhin ein wichtiger Hebel für die private Vorsorge und die Steueroptimierung. Noch wichtiger ist jedoch, die Säule 3a als langfristige Strategie zu betrachten. Wer früh plant, regelmässig einzahlt und auch die spätere Auszahlung berücksichtigt, kann mehr aus seinem Vorsorgekapital herausholen.

(Ende)
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