pte20000227001 in Forschung
3D-Anlagenvisualisierung für Walzwerk entwickelt
Planung, Konfiguration und Optimierung eines Walzwerkes am PC
Stuttgart (pte001/27.02.2000/12:00)
Eine vom Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA) http://www.ipa.fhg.de/ für den Walzwerk-Hersteller SMS Demag AG, Düsseldorf, entwickelte Simulations- und Visualisierungs-Plattform führt Ablaufsimulationen und Prozessmodelle technisch und logisch zusammen und stellt alle Prozessdaten für die 3D-Anlagenvisualisierung bereit.Ziel war es, eine diskrete Ablaufsimulation und technologische Prozessmodelle in eine realistische Simulation für Test- und Demonstrationszwecke zu integrieren und am Beispiel einer 'CSP-Dünnbrammen- Gieß-Walzanlage´ der SMS Demag AG zu realisieren. Der Durchlauf des Werkstücks von der Schmelze über die Zwischenform der Bramme bis hin zum fertigen Produkt sollte abgebildet und simuliert werden - unter besonderer Berücksichtigung der technischen Prozessführung in der Gießmaschine und dem doppelzügigen Rollherdofen mit Fähre und Fertigstraße.Das Ergebnis ist eine integrierte Simulations- und Visualisierungs-Plattform (SVP), die die Komponenten der 3D-Simulation der Anlage, der technische Visualisierung, der Ablaufsimulation und der Prozessmodelle miteinander vereint.
Diese Komponenten verteilen sich auf ein PC-basiertes, heterogenes Rechnernetzwerk mit unterschiedlichen Betriebssystemen, hauptsächlich jedoch Windows NT. Die Integrationsplattform hat die Aufgabe, Ablaufsimulation und Prozessmodelle technisch und logisch zusammenzuführen und in einem Pool alle nötigen Prozessdaten für die 3-D-Visualisierung bereitzustellen. Diese zeigt zum einen die technischen Anlagenzustände und die Produktzustände über die Länge der Anlage. Zum anderen gibt es eine dreidimensionale Gesamtdarstellung der Anlage. Den Durchlauf des Stahlprodukts durch die Anlage simuliert das diskrete, ereignisorientierte Simulationssystem 'Simple++´.
Für Vertriebszwecke haben die Entwickler einen Modem-Zugang implementiert, über den sich das Simulationsmodell auch extern starten lässt. Alle Daten der Simulations- und Visualisierungsumgebung stehen damit weltweit zur Verfügung. Das spart Kosten und ermöglicht es, mit geringem Aufwand Offline-Studien, Vorinbetriebnahmen, Schulungen oder Kundenpräsentationen durchzuführen. Informationen: Holger Joosten, Fraunhofer- IPA, Email: hoj@ipa.fhg.de und Hans Halmosi, Fraunhofer- IPA , Email: hah@ipa.fhg.de (stpnews) (Ende)
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