ERWE Immobilien AG: ERWE Immobilien AG: Verlustanzeige nach § 92 Abs. 1 AktG
Frankfurt (pta029/30.03.2026/18:45 UTC+2)
Frankfurt am Main, 30.03.2026 – Der Vorstand der ERWE Immobilien AG (ISIN DE000A1X3WX6) teilt mit, dass nach dem ihm heute präsentierten, intern finalem aber noch nicht geprüftem Stand der Jahresabschlussvorbereitungen für das Geschäftsjahr 2023 bei pflichtgemäßem Ermessen ein Verlust in Höhe der Hälfte des Grundkapitals der Gesellschaft angenommen werden muss (§ 92 Abs. 1 AktG).
Verantwortlich hierfür sind im wesentlichem die bilanziellen Folgen der durch Abwertungen gesunkenen Buchwerte der Immobilien des ERWE-Konzerns. Die Einzelbilanz der ERWE Immobilien AG ist neben der – zum damaligen Bilanzstichtag noch ausstehenden – € 40 Mio. Anleihe überwiegend bestimmt durch Firmenwerte und Forderungen gegenüber den verbundenen Konzerngesellschaften. Im Zuge der Abwertungen werden daher in erheblichen Maße Wertberichtigungen auf Ausleihungen der AG an ihre Tochtergesellschaften erforderlich.
Das bilanzielle Eigenkapital der Gesellschaft wird voraussichtlich durch solche - nicht operativ bedingte - Wertkorrekturen im Bereich von 13,46 Mio. Euro belastet werden und wird daher zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 voraussichtlich bei nur noch rund 8,52 Mio. Euro liegen.
Die Gesellschaft erwartet aus heutiger Sicht, dass das bilanzielle Eigenkapital auch in den Geschäftsjahren 2024 und 2025, für die bislang noch nicht Abschlüsse aufgestellt sind, unterhalb der Hälfte des Grundkapitals verbleiben wird, da erst im laufenden Geschäftsjahr 2026 Maßnahmen zum Verlustausgleich getroffen werden können. Aktuell erarbeitet die Gesellschaft hierfür ein tragfähiges Konzept.
Mit der Verlustanzeige gemäß § 92 Abs. 1 AktG ist eine außerordentliche Hauptversammlung einzuberufen. Als Termin ist der 2. Juni 2026 vorgesehen. Angesichts der weit fortgeschrittenen Finalisierung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr zum 31. Dezember 2023 beabsichtigt der Vorstand, auf dieser Hauptversammlung zusätzlich den Abschluss dieses Jahres zu erläutern sowie erforderliche bilanzielle Maßnahmen zu erörtern.
Die ERWE Immobilien AG konzentriert sich auf den Aufbau eines ertragsstarken Bestands an Mischnutzungsimmobilien in den Bereichen Büro, Service, Einzelhandel, Hotel und Wohnen. Bevorzugte Standorte sind aussichtsreiche innerstädtische Lagen in deutschen Großstädten und in ausschließlich "A"-Lagen kleinerer Städte und Kommunen. Akquiriert werden Immobilien, deren Wertsteigerungspotentiale durch neue Nutzungskonzepte nachhaltig ausgenutzt werden können, so dass ein renditestarker, werthaltiger Bestand mit deutlich steigenden Einnahmen entsteht. Das Unternehmen ist in Frankfurt im Basic Board und an den Wertpapierbörsen in Frankfurt a. M. (XETRA), Berlin, Düsseldorf und Stuttgart im Freiverkehr (ISIN: DE000A1X3WX6) notiert.
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