pte20240709016 Unternehmen/Wirtschaft, Bauen/Wohnen

Auftragsmangel im gewerblichen Hochbau

Anteil nicht ausgelasteter Firmen kletterte nach 45,2 Prozent im Mai nun im Juni auf 46,3 Prozent


Baustelle: Auftragsmangel im gewerblichen Hochbau verschärft sich (Bild: pixabay.com, AlLes)
Baustelle: Auftragsmangel im gewerblichen Hochbau verschärft sich (Bild: pixabay.com, AlLes)

München (pte016/09.07.2024/11:30)

Der Auftragsmangel bei deutschen Unternehmen im gewerblichen Hochbau ist laut neuen Zahlen des ifo Instituts etwas angestiegen. Der Anteil der Unternehmen, die über zu wenige Aufträge klagen, kletterte im Juni dieses Jahres auf 46,3 Prozent, nach 45,2 Prozent im Mai.

Niedriges Niveau bleibt

"Die amtlichen Auftragseingänge für gewerbliche Neubauprojekte sind von 2021 auf 2023 real um gut 20 Prozent gesunken", schreibt ifo-Bauexperte Ludwig Dorffmeister und ergänzt: "Für 2024 erwarten wir, dass die Investitionsneigung der Unternehmen aufgrund ungünstiger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen auf niedrigem Niveau verharren wird."

Die aktuelle Geschäftslage hat sich laut den aktuellen Daten im Juni nur leicht verbessert. Der Wert stieg auf minus 21,5 Punkte, nach minus 23,1 Punkten im Mai. "Die Geschäftslage im gewerblichen Hochbau hat sich seit 2022 merklich verschlechtert", verdeutlicht Dorffmeister. So stand der Indikator im Februar 2022 noch bei plus 30 Punkten, heißt es.

Immobilien für Gewerbe

Der gewerbliche Hochbau umfasst vor allem die Erstellung neuer Nichtwohngebäude, die privatwirtschaftlichen Zwecken dienen. Dazu zählen Gebäude, die von Unternehmen der privaten Wirtschaft wie Industrie, Handwerk, Handel und Banken in Auftrag gegeben werden.

(Ende)
Aussender: pressetext.redaktion
Ansprechpartner: Florian Fügemann
Tel.: +43-1-81140-313
E-Mail: fuegemann@pressetext.com
Website: www.pressetext.com
|