pte20240301014 Produkte/Innovationen, Technologie/Digitalisierung

"E-Schaf Verdie" ist mehr als ein Mähroboter

Landschaftspflege-Apparatur von Electric Sheep Robotics wird von KI gesteuert und passt sich an


"Verdie" in Aktion: Neigung, Drehung und Höhe werden an Arbeit angepasst (Foto: sheeprobotics.ai)

San Francisco (pte014/01.03.2024/11:32)

Mit dem "elektrischen Schaf" von Electric Sheep Robotics, genannt "Verdie", wird die Gartenarbeit zum Kinderspiel. Denn sie erledigt sich nahezu von allein. Im Grunde ist es ein Mähroboter, der selbstständig über den Rasen fährt und seine Pflicht tut. Was ihn von anderen Geräten seiner Art unterscheidet, ist unter anderem die Steuerung. Sie basiert auf Künstlicher Intelligenz (KI). Dazu kommt: Er ist für alle Aufgaben der Landschaftspflege ausgelegt.

Fotorealistische Simulation

Das "Gehirn" des Roboters ist ein generatives KI-Trainingsmodell namens "ES1" mit fotorealistischen simulierten Parks und Rasenflächen, das ihm das Wissen vermittelt, mit dem er seine vielfältigen Aufgaben erledigen kann, die in der realen Welt auftreten, etwa Hindernisse zu umgehen und sich aus Erdlöchern zu befreien.

Den Markt, den das Unternehmen in Angriff nimmt, beziffert es auf ein Volumen von einer Bio. Dollar. Die zahlreichen, stark umweltschädlichen, da motorbetriebenen Geräte wie Rasentrimmer, Laubbläser, Unkrautspritzen und andere müssten durch emissionsfreie, automatisierte Helfer ersetzt werden und gleichzeitig dem Arbeitskräftemangel in der Branche entgegenwirken, so das Unternehmen.

Nvidia liefert die Plattform

Das KI-Modell läuft auf der Jetson-Plattform von Nvidia, einem der größten Entwickler von Grafikprozessoren und Chipsätzen für PCs, Server und Spielekonsolen. So ausgestattet könne Verdie "die gesamte Strategie auf einem einzigen Desktop-Grafikprozessor trainieren". Er erweitert zudem seinen vortrainierten Wissens-Pool, indem er aus realen Outdoor-Szenarien lernt, während er seine Arbeit macht.

Verdie kann sogar mit Elektrowerkzeugen wie Heckenscheren, Laubbläsern und Sägen umgehen, die ihren Strom sie aus der Bordbatterie beziehen. Stereokameras helfen dem KI-Agenten, sich einen Überblick über den Arbeitsbereich zu verschaffen, indem sie eine Karte aus der Vogelperspektive erstellen, niedrig liegende Hindernisse erkennen und die Lage des Roboters erfassen.

Die selbstbalancierende Plattform mit gelenkten Rädern verfügt über Aktuatoren, sodass Verdie Neigung, Drehung und Höhe an seine jeweilige Aufgabe anpassen kann. Der Roboter könne sogar im Verbund mit menschlichen Arbeitern eingesetzt werden und diese selbstständig unterstützen, verspricht Nag Murty, Mitgründer und CEO des Unternehmens. Im zweiten Quartal dieses Jahres soll Verdie auf den Markt kommen.



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