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pte20220615003 Medien/Kommunikation, Politik/Recht

Russlands Hetzer-Presse sät Hass im Westen

George Washington University zieht Verbindung zwischen Rechtsextremismus und Propaganda


Troll: Rechtsextremisten oft dankbare Abnehmer russischer Propaganda (Bild: 95C, pixabay.com)
Troll: Rechtsextremisten oft dankbare Abnehmer russischer Propaganda (Bild: 95C, pixabay.com)

Washington (pte003/15.06.2022/06:10) -

Es gibt eine klare und wachsende Verbindung zwischen russischer Propaganda und Online-Rechtsextremismus weltweit, sagen Forscher der George Washington University http://gwu.edu . Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass der Einfluss der russischen Medien auf diese Gruppen kaum zu stoppen ist, sagt Neil F. Johnson, der den aktuellen Bericht mitverfasst hat.

Russen-Propaganda wirkt

"Unser Papier stellt eine Verbindung zwischen der Propaganda russischer Medien, die Themen wie Einwanderung oder Rassismus behandeln, und einer Vielzahl von Extremisten her, die ihnen zuhören", so Johnson. Diese Nachrichten würden oft zuerst auf Randplattformen verbreitet, in verschlüsselten Chat-Apps und in Gaming-Netzwerken.

Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass extremistische Hassgruppen, die Links zu russischen Medien veröffentlichen, tendenziell aus Regionen mit großer Migration stammen, darunter Nordamerika, Europa, Südafrika, Australien und nordische Gebiete. "Das gemeinsame Thema ist weiße Frustration, die in 'Wem kann ich die Schuld geben?' mündet. Sie wollen sehen, ob es andere Online-Communitys auf der ganzen Welt gibt, die sich auch so fühlen, wie sie es tun", meint Johnson.

4chan, Gab, VKontakte und Co

Große soziale Netzwerke wie Facebook mögen im Vergleich zu kleineren Plattformen eine größere Zahl extremistischer Gruppen beherbergen, aber diese Gruppen teilen weitaus seltener Links zu russischen Medien, wahrscheinlich aufgrund einer strengeren Moderation. Weniger als ein Prozent der identifizierten Verbindungen zu Russland wurden auf Facebook geteilt. Hassgruppen auf 4chan und Gab, die beide in den USA ansässig sind, teilen fast so viele Links zu russischen staatlichen Medienquellen wie das russische Social-Media-Netzwerk VKontakte.

"Unsere Analyse zeigt, dass man keine riesige organisierte Kampagne von Bots braucht, um diese Art von Gruppen und Bewegungen zu beeinflussen", verdeutlicht Johnson. Es reiche, wenn Hassbotschaften aus Russland von Extremisten aufgenommen würden. Sie sorgten dafür, dass sich diese Botschaften weit verbreiten.

(Ende)
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