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pta20211216049
Veröffentlichung von Insiderinformationen gemäß Artikel 17 MAR

startup300 AG: startup300 AG – Beendigung des Börselistings im Vienna MFT


Linz (pta049/16.12.2021/18:45) - startup300 AG – Beendigung des Börselistings im Vienna MFT

· Rückzug der Aktien der Gesellschaft aus dem direct market plus

· Letzter Handelstag: 18. März 2022 (ISIN ATSTARTUP300)

Die startup300 AG teilt mit, dass der Vorstand heute beschlossen hat, mit Wirkung zum Ablauf des 18. März 2022 das Listing der Aktien des Unternehmens im Vienna MTF der Wiener Börse (Segment: direct market plus) zu beenden. Die entsprechende Mitteilung über die Zurückziehung der Aktien der startup300 AG vom Vienna MFT wird der Wiener Börse heute übermittelt.

Der letzte Handelstag für die Aktien der startup300 AG im Vienna MTF der Wiener Börse ist somit voraussichtlich der 18. März 2022.

Der Vorstand der startup300 AG hat sich im Interesse des Unternehmens zu diesem Schritt entschlossen. Die Gesellschaft finanziert sich derzeit nicht über den Kapitalmarkt und auch das Handelsvolumen der Aktien war in der jüngeren Vergangenheit gering. Seit dem Börselisting am 21. Jänner 2019 wurden insgesamt rund fünf Millionen Euro in Aktien gehandelt, wobei ein signifikanter Teil davon in den ersten Monaten nach dem Listing abgewickelt wurde. Im Jahr 2021 wurden nur mehr rd. 360 TEUR gehandelt, was die Frage der Handelbarkeit grundsätzlich in Frage stellt und wenig Vorteile für Aktionäre bietet.

Erhebliche Kurssprünge mit geringen Handelsvolumen und der große Spread haben es dem Unternehmen unmöglich gemacht, institutionelle Investoren zu überzeugen. Insbesondere zum Beginn des Listings der startup300 AG haben Verkäufe von bestehenden Aktionären, die keiner lock-up Periode unterzogen waren, deutlich dazu beigetragen, dass der Kurs bereits nach wenigen Monaten erheblich nachgegeben hat, was nicht mit Käufen von neuen Anlegerinnen und Anlegern aufgefangen werden konnte. Damit ist es bereits bei der Kapitalerhöhung im August 2019 nötig geworden eine Kapitalerhöhung für das weitere Wachstum bei 5 EUR pro Aktie, also rund 50% unter dem Referenzpreis vom Jänner 2021 durchzuführen, was natürlich nicht goutiert wurde.

Weiters ergibt sich ein erheblicher administrativer und finanzieller Aufwand aufgrund der anwendbaren und immer strenger werdenden Regularien, der aus wirtschaftlicher Sicht nicht mehr zu rechtfertigen ist. Die Kosten stehen somit insgesamt nicht in Relation zu den Finanzkennzahlen des Unternehmens.

Das Geschäftsmodell der startup300 AG ist das Investieren von Kapital, Netzwerk und Know-how in junge und potenziell hochskalierbare Tech-Unternhemen ("Startups") in einer frühen Unternehmensphase ("Pre-Seed Stage") und der gewinnbringende Verkauf dieser Unternehmensanteile. Leider ist es dem Unternehmen trotz erheblichem Aufwand nicht gelungen, die Attraktivität dieses Businessmodells bei den Anlegerinnen und Anlegern zu verankern, was zu einer aktuellen börslichen Marktkapitalisierung führt, die aus Sicht des Vorstandes deutlich unter dem tatsächlichen Wert der aktuellen Assets liegt.

Das Ziel der startup300 AG war es außerdem, durch die Akquisition relevanter Unternehmen im Innovations-Space (Pioneers, Conda AG, Startup Live, The Minted) ein profitables Ecosystem aufzubauen. Ein sich veränderndes Marktumfeld, große Herausforderungen bei der Integration der unterschiedlichen Geschäftsfelder und nicht zuletzt erhebliche Herausforderungen durch die Pandemie haben aber dazu geführt, dass sich die erwünschten Ergebnisse nicht eingestellt haben.In den Jahresabschlüssen 2019 und 2020 wurden hohe operative Verluste ausgewiesen, die überwiegend auf die erheblichen Aufwendungen der M&A Transaktionen und Wertberichtigungen auf Beteiligungen zurückzuführen sind und das Vertrauen in die Aktie des Unternehmens nicht verbessern konnten.

Der Vorstand prüft, inwieweit in Zukunft außerbörsliche Handelsplattformen eine Option zum Handel der Aktien der startup300 AG sein könnten, wie das auch andere Aktiengesellschaften auf eigenen Webseiten machen, um dort Angebot und Nachfrage zu matchen. Durch das tiefe Know-How im Bereich Crowd-Investing und im Bereich von Aktienemissionen in der Unternehmensgruppe CONDA wäre dies mit internen Know-How und Teilen eigener Technologie vorstellbar.

Der Vorstand schätzt den Wert der Assets auf rd. 15 MEUR, dem gegenüber stehen rd. 5 MEUR an Verbindlichkeiten, wovon 1,85 MEUR auf die Wandelschuldverschreibung 2020-2025 entfallen. Die Assets setzen sich primär aus den Beteiligungen am Risikokapital-Fonds capital300, der CONDA Unternehmensgruppe, der Pioneers Innovation GmbH, dem Geschäftsbereich factory300 in der Tabakfabrik Linz, kleinere Bestände von Kryptowährungen, weitere strategische, kleinere Beteiligungen, sowie einem Start-Up Portfolio von rd. 30 Unternehmen zusammen. Die Aktien der startup300 AG sind somit werthaltig und der Schritt des Delistings soll dazu beitragen den Wert zu sichern und vermeidbare Kosten zu senken im Sinne der Aktionärinnen und Aktionäre.

Der Vorstand wird nach dem Delisting in der nächsten ordentlichen Hauptversammlung den Antrag zur Änderung der Satzung einbringen, um die Inhaberaktien auf Namensaktien umzustellen und im Aktienbuch der Gesellschaft zu führen.

Die weitere Strategie wird sein, die strategischen Beteiligungen und Start-up Beteiligungen bestmöglich in den nächsten Jahren zu verwerten und eine geregelte Desinvestition vorzunehmen und gleichzeitig die organisatorische Struktur entsprechend anzupassen. Der Vorstand ist zuversichtlich, dass im Q1/2022 bereits signifikante Transaktionen stattfinden, deren Erlöse primär zur Reduktion von langfristigen Verbindlichkeiten herangezogen werden, um die Finanzierungskosten zu senken. Darüber hinaus hat sich der Vorstand bereits mit dem Aufsichtsrat verständigt, um die Vorstandsbezüge entsprechend den neuen Aufgaben anzugleichen.

Die Kernaktionäre, die bereits vor dem Börse-Listing beteiligt waren, halten mehr als 60% des Unternehmens, davon entfallen rund 37% auf Vorstand und Aufsichtsrat, die sich die Entscheidung für ein Delisting nicht leicht gemacht haben und bis heute keine Aktien des Unternehmens verkauft haben. Der Vorstand wird weiterhin mit aller Kraft versuchen, im Interesse des Unternehmens zu agieren und bittet weiterhin um das Vertrauen der Aktionärinnen und Aktionäre.

Der Vorstand

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(Ende)
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