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pte20211119014 Medien/Kommunikation, Technologie/Digitalisierung

Facebook: Mehr Kontrolle über News Feed

Innovatives Feature erlaubt das Hoch- und Runterregeln einzelner Freunde und Quellen


News: User können Anzeige besser steuern (Foto: Erik Mclean, unsplash.com)
News: User können Anzeige besser steuern (Foto: Erik Mclean, unsplash.com)

Menlo Park (pte014/19.11.2021/10:30) - Facebook-Mutter Meta http://meta.com testet neue Features, um Social-Media-Usern mehr Kontrolle über den News Feed zu geben. Demnach können Nutzer feiner steuern, wie viel Content sie von bestimmten Personen, Gruppen oder Seiten sehen. Zudem werden bestehende Einstellungsmöglichkeiten wie "Unfollow" leichter zu finden sein. Zunächst beschränken sich die Tests allerdings auf einen kleinen Prozentsatz der Nutzer rund um die Welt.

Mehr Content-Kontrolle

Ob die Feeds bei Facebook und anderen sozialen Medien wirklich das zeigen, was User wollen, ist ein seit Jahren umstrittenes Thema. Facebook verspricht nun jedenfalls die Möglichkeit, die angezeigten Inhalte genauer zu steuern. Konkret kommt die Möglichkeit, die relative Häufigkeit von Inhalten einzelner Freunde, Verwandter, Gruppen und Seiten im Feed zu beeinflussen. Nervt beispielsweise ein Verwandter, den man nicht einfach so "unfrienden" sollte, mit massenhaft Stuss, kann man die Anzeige seiner Inhalte herunterregeln. Umgekehrt wird es möglich, etwa tollen Gruppen höhere Priorität zu geben, damit man sie regelmäßiger im Feed sieht.

Zudem will Meta dafür sorgen, dass User für die Feed-Anzeige relavante existierende Features leichter finden. Das umfasst beispielsweise die Favoriten sowie die Unfollow-Funktion. All die Änderungen werden laut Meta in Ländern rund um die Welt getestet, zu Beginn eben nur mit einem kleinen Anteil der User. Doch ist geplant, die Tests schon innerhalb der kommenden Wochen auszuweiten.

Kontrolle auch für Werbende

Gleichzeitig hat Meta angekündigt, dass Werbende bald ihrerseits mehr Kontrolle darüber beommen sollen, wann Facebook-Nutzer ihre Anzeigen zu sehen bekommen. Insbesondere sollen die Werber sich dafür entscheiden können, dass ihre Inhalte möglichst nicht in Zusammenhang mit den potenziell konfliktbeladenen Themenkreisen "Nachrichten und Politik", "Soziale Fragen" oder "Verbrechen und Tragödien" angezeigt werden. Das funktioniere ersten Tests zufolge jeweils mit über 90-prozentiger Zuverlässigkeit. Dieses Feature kommt zunächst nur für englischsprachige Werbung.

(Ende)
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Ansprechpartner: Thomas Pichler
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