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pte20201127006 Forschung/Entwicklung, Medizin/Wellness

Depressive haben kleinere Pupillenerweiterung

Auge im MRT in Experimenten mit zu erwartenden Gewinnen extrem genau vermessen


Pupille: Depressive haben nur wenig Erweiterung (Foto: pixabay.com, 422737)
Pupille: Depressive haben nur wenig Erweiterung (Foto: pixabay.com, 422737)

München (pte006/27.11.2020/06:15) - Menschen, die etwas gewinnen oder verlieren, erweitern ihre Pupillen leicht. Jedoch fällt diese Erweiterung bei akut depressiven Patienten geringer aus als bei Gesunden, wie Forscher des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie http://psych.mpg.de herausgefunden haben. Je schwerer die Patienten erkrankt waren, desto weniger weitete sich sogar das Augeninnere.

Fundiertere Diagnosen als Ziel

Laut den Experten könnten die neuen Studienergebnisse langfristig zu einer fundierteren Diagnose führen, die nicht nur auf den Aussagen der Patienten basiert, sondern biologisch begründet ist. Daraus abgeleitet könnte auch die Therapie mit Medikamenten individueller angepasst werden, heißt es.

Die Fachleute haben Probanden im MRT ein einfaches Spiel absolvieren lassen, bei dem sie einen kleinen Geldbetrag gewinnen konnten. Ein klarer Anreiz, der bei Gesunden zur Erweiterung der Pupille führt. Dabei haben die Forscher die Pupillen ihrer Teilnehmer sehr genau und mit extrem hohem Tempo vermessen: Mit einem speziellen Versuchsaufbau konnten sie 250 Bilder pro Sekunde aufnehmen.

Mangelnde Verhaltensaktivierung

In den Versuchen konnten die Wissenschaftler die Verbindung zwischen einer Pupillen-Erweiterung als Reaktion auf eine zu erwartende Belohnung und dem Schweregrad der Depression der jeweiligen Testperson nachweisen. Je schwerer die Symptome waren, desto weniger weit öffneten sich die Pupillen.

Die Studie zeigt, dass die Aussicht auf eine Belohnung bei schwer depressiven Patienten nicht zur gleichen Verhaltensaktivierung führt wie bei Gesunden. Ihr Nervensystem kann sich selbst bei so einer positiven Erwartung weniger stark aktivieren. "Wir vermuten, dass dahinter ein physiologisches System steht, das die oft berichtete Antriebsstörung bei Patienten teilweise erklären kann", sagt Studienleiter Victor Spoormaker.

(Ende)
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