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pta20201120017
Unternehmensmitteilung für den Kapitalmarkt

PCC SE: PCC im dritten Quartal 2020 trotz Corona mit stabiler Umsatz- und Ergebnisentwicklung

Chemiesparte der PCC übertrifft vor Corona gesteckte Ergebniserwartungen


Duisburg (pta017/20.11.2020/12:23) - Die Duisburger Beteiligungsholding PCC SE erzielte im dritten Quartal 2020 Konzernumsatz und Rohertrag unter Vorjahr, dabei jedoch stabil auf dem Niveau des vorangegangenen Quartals. Das Konzernergebnis vor Finanzergebnis, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) und das operative Ergebnis (EBIT) lagen, bereinigt um einen Einmaleffekt, deutlich über den Ergebnissen des Vorquartals. Dies gilt auch für das Vorsteuerergebnis (EBT), das allerdings erneut in der Verlustzone blieb.

"Im Chemiesektor sind die Preise aufgrund der allgemeinen Konjunkturschwäche nicht nur auf der Verkaufs-, sondern auch auf der Einkaufsseite stark unter Druck geraten. Die Chemiesparte der PCC-Gruppe verfehlte dadurch zwar die Umsatzerwartungen, übertraf jedoch ergebnisseitig die beiden Vorquartale und auch unsere vor Ausbruch der Corona-Pandemie gesteckten Ziele", erklärt Ulrike Warnecke, geschäftsführende Direktorin der PCC SE. Die Auslastung der Chemie-Produktionskapazitäten blieb im dritten Quartal weiterhin insgesamt auf hohem Niveau und auch das intermodale Transportgeschäft der Logistiksparte zog weiter deutlich an.

Die PCC-Gruppe erzielte einen Quartalsumsatz auf dem Niveau des Vorquartals von 167,6 Millionen Euro. Der kumulierte Konzernumsatz der ersten neun Monate lag bei 536,5 Millionen Euro und damit um 8,0 Prozent unter dem der Vorjahresperiode, vor allem aufgrund des stark gesunkenen Preisniveaus für chemische Rohstoffe. Auf der Einkaufsseite wirkte sich dies jedoch wie schon im Vorquartal positiv aus. Der Quartalsrohertrag lag erneut bei 51,9 Millionen Euro. Kumuliert zum 30. September erwirtschaftete die PCC einen Rohertrag in Höhe von 157,5 Millionen Euro (2019: 191,9 Millionen Euro).

Das EBITDA betrug im dritten Quartal 19,9 Millionen Euro und lag damit leicht unter dem des Vorquartals. Allerdings hatte die PCC im zweiten Quartal Kompensationszahlungen aus Vergleichsverhandlungen mit einem Anlagenbauer vereinnahmt. Bereinigt um diesen Sondereffekt im höheren einstelligen Millionenbereich stieg das EBITDA im Vergleich zum Vorquartal deutlich. Auch das operative Ergebnis (EBIT) und das Vorsteuerergebnis (EBT) lagen, bereinigt um den Einmaleffekt, über den Ergebnissen des Vorquartals. Das EBIT lag im dritten Quartal bei 2,6 Millionen Euro. Beim EBT war hingegen im dritten Quartal ein Verlust von 8,6 Millionen Euro zu verzeichnen, der zum Teil aus der Abschwächung des polnischen Złotys und des russischen Rubels gegenüber dem Euro resultierte.

Die genannten Konzernkennzahlen zum Quartalsende sind ungeprüft.

Tilgung endfälliger Anleihe

Die PCC SE tilgte zum 1. Oktober 2020 die im Oktober 2015 emittierte 5,00%-Anleihe ISIN DE000A162AP6 endfällig. Das Rückzahlungsvolumen betrug 25,0 Millionen Euro.

Der aktuelle Quartalsbericht 3/2020 steht mit weiterführenden Informationen unter https://www.pcc.eu/pcc-im-dritten-quartal-2020-trotz-corona-mit-stabiler-umsatz-und-ergebnisentwicklung/ zum Download bereit. Weitere PCC-News zur aktuellen Geschäftsentwicklung finden Sie unter https://www.pcc.eu/news/.

Kurzportrait der PCC SE

Die PCC SE mit Hauptsitz in Duisburg ist die Beteiligungsholding der weltweit tätigen PCC-Gruppe mit mehr als 3.000 Mitarbeitern. Die Konzerngesellschaften der PCC SE verfügen über Kernkompetenzen in der Produktion von chemischen Rohstoffen und Spezialchemikalien. Eine weitere starke Säule im Beteiligungsportfolio bildet die Containerlogistik. Als langfristig orientierter Investor konzentriert sich die PCC SE darauf, durch nachhaltige Investitionen die Unternehmenswerte ihrer Beteiligungen kontinuierlich zu steigern und beständig neue Werte zu schaffen. Die größten Chemieproduzenten der PCC-Gruppe sind die PCC Rokita SA, ein bedeutender Chlor-Hersteller und Osteuropas führender Produzent von Polyolen, sowie die PCC Exol SA, einer der modernsten Tenside-Produzenten in Europa. Gegründet wurde die PCC 1993 von Waldemar Preussner, der heute als Alleinaktionär den Vorsitz im Verwaltungsrat der PCC SE innehat. Im Geschäftsjahr 2019 erzielte die PCC-Gruppe einen Konzernumsatz von 767,5 Millionen Euro. Das Investitionsvolumen belief sich auf 163,5 Millionen Euro.

Weitere Informationen über die PCC finden Sie unter https://www.pcc.eu

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Aussender: PCC SE
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