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pte20191220031 Technologie/Digitalisierung, Medien/Kommunikation

"Snapchat Scan": AR-Filter bei Markenlogos

Anwendung bei McDonald's und Coca-Cola erhältlich - Plattform setzt verstärkt auf Gamification


"Snapchat Scan": AR-Elemente durch Brand-Logos (Foto: snapchat.com)

Santa Monica/Köln (pte031/20.12.2019/11:20) - Die Social-Media-Plattform Snapchat http://snapchat.com arbeitet momentan an einem neuen Augmented-Reality-Feature (AR) namens "Snapchat Scan", mit dem die Smartphone-Kamera auf Logos von bekannten Brands reagiert und AR-Elemente zeigt. Die beiden Marken McDonald's und Coca-Cola werden zu Anfang mit dem Feature kompatibel sein.

"AR stellt eine riesengroße Chance für die Werbeindustrie dar. Denn solche Anwendungen machen Spaß, Werbung wird dadurch cool. Es ist Brands dadurch möglich, Entertainment mit Information zu verbinden. Das ist ein großer Vorteil, denn User wollen möglichst schnell unterhalten werden, wenn sie ihr Smartphone zücken", meint Social-Media-Experte Tim Weisheit https://timweisheit.de im pressetext-Interview.

"Modernes Überraschungsei"

Bei Snapchat Scan fokussieren User ihre Kamera einfach auf ein Markenlogo wie zum Beispiel die "Golden Arches" von McDonald's. Das Feature erkennt das Logo und zeigt AR-Elemente an, die zu dem Brand passen. Dazu können spezielle Filter, 3D-Elemente und besondere Informationen gehören.

"Die Gamification, also das Spielerische, hält beim Branding immer mehr Einzug. Nur das Logo oder gewöhnliche Werbung - das haben die Menschen schon zu oft gesehen. AR-Anwendungen bieten dagegen etwas Neues. Man kann sich dieses Feature wie ein modernes Überraschungsei vorstellen", erklärt Social-Media-Experte Hendrik Unger http://36grad.de gegenüber pressetext.

Patent gibt es bereits seit 2015

Laut "Social Media Today" hat Snapchat schon im Jahr 2015 ein ähnliches Konzept patentieren lassen. Die Grundidee war es, in einem Restaurant die Speisekarte scannen zu können und so durch AR zusätzliche Informationen zu erhalten, beispielsweise über den Kalorien- oder Fettgehalt des Essens. Doch auch für Werbung und Branding sollte das Feature von Anfang an dienen. So sollte es Restaurants möglich sein, durch den Scan Rabattangebote und Promotions zu präsentieren.

Der Plan von Snapchat ist es, durch visuelle Eindrücke ausgelöste Werbung, ähnlich wie die bei Schlagwörtern präsentierten Anzeigen auf Google, zu präsentieren. Zum ersten Mal hat Snapchat die Idee der AR-Elemente durch Markenlogos bei seinen "Spectacles"-Smart Glasses im Jahr 2016 umgesetzt. Wenn Nutzer der Brille das Spectacles-Logo ansehen, wird ihnen ein eigener AR-Filter angezeigt.

(Ende)
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