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pte20191107031 Unternehmen/Wirtschaft, Auto/Verkehr

Aston Martin meldet Gewinneinbruch in Q3

13,5 Mio. Pfund Verlust - Nachfrage nach Vantage-Sportwagen sinkt in Europa und auch Asien


Aston Martin: Verluste im dritten Quartal verzeichnet (Foto: astonmartin.com)
Aston Martin: Verluste im dritten Quartal verzeichnet (Foto: astonmartin.com)

Gaydon (pte031/07.11.2019/12:30) - Der britische Sportwagenhersteller Aston Martin http://astonmartin.com hat im dritten Quartal 2019 einen Verlust von 13,5 Mio. Pfund (etwa 15 Mio. Euro) erlitten. Das Unternehmen führt das auf die gesunkene Nachfrage an Einsteigermodellen aus der Vantage-Reihe sowie einen geringeren Absatz in Europa zurück.

Überraschender Einbruch

"Trotz eines wachsenden Marktanteils bleibt die Nachfrage nach Vantage-Autos geringer, als wir geplant hatten. Dadurch ist das Großhandelsvolumen niedriger als im Vorjahr. Wir versuchen momentan, das Wachstum, die Markenpositionierung und die Bestände im Gleichgewicht zu halten", zitiert die "Financial Times" Aston-Martin-CEO Andy Palmer.

Im dritten Quartal 2018 hat Aston Martin noch einen Gewinn von 3,1 Mio. Pfund verbucht. Doch weil im dritten Quartal 2019 die Autozulieferungen im Vergleich zum Vorjahresniveau um 16 Prozent sanken, hat Aston Martin Verluste gemacht. In den ersten neun Monaten dieses Jahres hat der Sportwagenhersteller 92,3 Mio. Pfund verloren. Im Vorjahreszeitraum wurde hier noch ein Profit von 23,9 Mio. Pfund erwirtschaftet.

SUV DBX soll Wende bringen

Besonders problematisch ist für Aston Martin der asiatische Raum, hier ist der Absatz im dritten Quartal um 34 Prozent gefallen. In Europa fiel der Absatz um 17 Prozent, in Großbritannien um 22 Prozent. Nur in den USA hat der Sportwagenhersteller seinen Absatz um zwei Prozent gesteigert. Aston Martin setzt momentan seine Hoffnungen auf das neue SUV-Modell, den Aston Martin DBX, der 2020 auf den Markt kommen soll.

(Ende)
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