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pte20191015008 Technologie/Digitalisierung, Unternehmen/Wirtschaft

Ransomware-Attacke gegen Pitney Bowes

Services für internationalen Postversand des US-Logistikers durch Angriff beeinträchtigt


Verschlüsselt: Das stört Online-Dienste (Foto: TheDigitalArtist, pixabay.com)
Verschlüsselt: Das stört Online-Dienste (Foto: TheDigitalArtist, pixabay.com)

Stamford (pte008/15.10.2019/10:30) - Das US-Logistikunternehmen Pitney Bowes http://pb.com hat einen Malware-Angriff bestätigt, der Informationen auf manchen Systemen verschlüsselt hat. Damit handelt es sich offenbar um eine Ransomware-Attacke. Kunden- oder Mitarbeiterdaten wurden demnach zwar keine gestohlen. Doch kommt es zu Störungen bei manchen Diensten des Unternehmens, das eigenen Angaben nach mit externen Sicherheitsexperten an der Behebung der Probleme arbeitet

Postdienste beeinträchtigt

Pitney Bowes ist mit rund 1,5 Mio. Kunden ein Riese im internationalen Postgeschäft und unter anderem Partner für das internationale Versandprogramm von eBay. Seine Produktpalette umfasst auch diverse andere Angebote rund um den Postversand, beispielsweise die Frankier- und Versandlösung "SendPro". Eben bei dieser kommt es durch den Cyber-Angriff zu Störungen. SendPro Online ist für Kunden in Kanada und Großbritannien komplett ausgefallen. Frankiermaschinen in den USA funktionieren weiter - aber nur, solange sie auf bestehendes Guthaben zurückgreifen können. Ein Aufladen ist derzeit ebenso wenig möglich wie ein Account-Zugriff.

Auch bei anderen Versand- und E-Commerce-Lösungen von Pitney Bowes kommt es aufgrund der Verschlüsselungs-Malware zu teilweisen Funktionsstörungen. Das Unternehmen hebt positiv hervor, dass offenbar keinerlei Kundendaten in falsche Hände geraten sind. Freilich ist das aus IT-Security-Sicht nicht sonderlich überraschend. Bei Ransomware geht es schließlich allgemein nicht um Datenklau, sondern um Erpressung. Allerdings hat Pitney Bowes sich dazu, ob es Geldforderungen gab, bislang nicht geäußert.

Großes Erpresser-Geschäft

Ein erpresserischer Ransomware-Angriff würde gut ins aktuelle Bild passen. Denn Online-Kriminelle haben Hochkonjunktur, in den USA waren dieses Jahr öffentliche Einrichtungen massiv im Visier (pressetext berichtete: http://pte.com/news/20191003002 ). Auch große Unternehmen wie der Eisteehersteller Arizona und der Aluminiumproduzent Norsk Hydro hat es 2019 schon erwischt. Anfang Oktober hat daher sogar das FBI vor der Gefahr gewarnt, die Ransomware-Angriffe für Unternehmen und Organisationen darstellen und dabei die Bedeutung robuster Backup-Lösungen als Selbstschutz hervorgehoben.

(Ende)
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