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pte20190809017 Tourismus/Reisen, Unternehmen/Finanzen

Pauschalreisen lassen Inflation schwanken

Neue Methodik bei der aktuellen Destatis-Analyse enthüllt Preisschwankungen in Deutschland


Strand: Preise für Pauschalreisen volatil (Foto: pixabay.com, JuliaSchSch)
Strand: Preise für Pauschalreisen volatil (Foto: pixabay.com, JuliaSchSch)

Wiesbaden/Kastellaun (pte017/09.08.2019/12:30) - Die Popularität von Pauschalreisen sorgt unter Deutschen für starke Schwankungen bei Inflationsdaten. Das Statistische Bundesamt (Destatis) http://destatis.de hat Anfang dieses Jahres eine neue Methodik zur Messung von Ausgaben für Urlaubsreisen eingeführt, die solche Reisen erstmals miteinbezieht. "Wir sind überzeugt, dass die gezeigten Schwankungen die tatsächliche Preisentwicklung bei Pauschalreisen in Deutschland widerspiegeln", kommentiert Destatis diese Entwicklung.

Verwirrung durch Schwankungen

"Pauschalreisen sind in den vergangenen zehn Jahren eigentlich weniger beliebt geworden als Einzelangebote. Dennoch sind sie ein relevanter Teil der deutschen Tourismusbranche. Die Preisschwankungen bei Pauschalreisen sind vor allem vom Zeitpunkt und der Destination abhängig. In den Ferien, ganz besonders im Sommer, sind Reisen grundsätzlich deutlich teurer. Es gibt auch einzelne Reiseziele, die beim Preis in den vergangenen Jahren stark zugelegt haben, beispielsweise Mallorca", erklärt Tourismusexperte Michael Faber http://tourismuszukunft.de gegenüber pressetext.

Bei der früheren Methodik nutzte Destatis lediglich die Daten von traditionellen Reisen im Winter und im Sommer. Mit der neuen Methodik will das Bundesamt aber Daten über das gesamte Jahr ermitteln und so akkuratere Informationen über Inflationsentwicklungen liefern. Einem Bericht der "Financial Times" zufolge sorgt das bei Ökonomen in der Eurozone für Verwirrung, weil dadurch massive Preisschwankungen ans Licht kommen.

Inflation mit neuer Methodik höher

Im Juni 2019 sind laut der neuen Methodik die Preise für Pauschalreisen im Vergleich zum Juni des Vorjahres um 6,1 Prozent gestiegen. Dagegen sind die Preise im Mai 2019 binnen Jahresfrist um neun Prozent geschrumpft. Im Dezember 2018, dem letzten Monat, für den ein Vergleich zwischen der alten und der neuen Methodik gemacht wurde, sind die Preise gegenüber Dezember 2017 um ein Prozent gesunken. Laut der alten Methodik sind die Preise jedoch um 2,6 Prozent gestiegen.

Auch die deutschen Inflationsdaten sind aufgrund der neuen Methodik von deutlichen Schwankungen betroffen. Im Juni 2019 wurde eine Steigerung der Inflation in Deutschland auf 1,6 Prozent festgestellt, im Mai 2019 lag sie noch bei 1,4 Prozent. Destatis zufolge liegt die Steigerung unter anderem an den höheren Preisen für Pauschalreisen. Diese neuen Daten würden einigen Ökonomen zufolge die Europäische Zentralbank unter Druck bringen. Entscheidungsträger müssten aufgrund der neuen Methodik stärker auf Schwankungen bei der Inflation achten.

(Ende)
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