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pte20190319026 Unternehmen/Finanzen, Bauen/Wohnen

Zinshäuser: Markt wächst, Preise steigen

Hudej verzeichnet 2018 in Wien mehr Transaktionen - Unternehmen und Investoren führend


Wien (pte026/19.03.2019/13:56) - "In den letzten sechs bis sieben Jahren haben sich die Transaktionen verdreifacht." Diesen Schluss zieht Gerhard Hudej, Geschäftsführer von Hudej Zinshäuser http://hudej.com , bei einer Präsentation der Marktzahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr 2018. Auch das Marktvolumen sei massiv gestiegen. Michael Plocek, Standortleiter von Hudej in Salzburg, gibt aber zu bedenken: "Für unser Geschäft ist das gut, die Preise für Immobilien sowie die Mieten steigen weiter."

Preis differenziert zu sehen

Mathias Miller-Aichholz, Hudej-Partner und für den Standort Wien mitverantwortlich, sieht für die Bundeshauptstadt das Rekordjahr bei den Transaktionen nach 2010 nun eingeholt. Damals sei das Volumen allerdings nur halb so groß gewesen. Die Situation für private Mieter sei positiv: "40 Prozent des Marktes werden von gemeinnützigen Wohnbauträgern bereitgestellt. Dieser Bereich wird für jene mit geringem Einkommen abgedeckt. Steigende Preise müssen differenziert betrachtet werden. In Wien ist der Richtwert bei Gründerzeithäusern Gesetz und auch vergleichsweise sehr niedrig. Dort, wo es hohe Mieten gibt, wie zum Beispiel bei Neubauten oder Dachgeschossen, werden die Mieten auch bezahlt. Es wird in Zukunft keine Probleme damit geben, dass jemand keinen Wohnraum findet, den er sich leisten kann."

Hudej zufolge ist die Thematik Richtwert immer wichtig. "Oft scheitern Deals, weil über den Richtwert vermittelt wird. Trotzdem werden sie verkauft, es besteht eine extreme Nachfrage. In Kärnten ist der Richtwert so hoch wie der Markt selbst, in Wien dagegen ist er niedrig. Der Markt würde viel mehr hergeben, darf er aber gesetzlich nicht", erklärt er gegenüber pressetext.

Unternehmen dominieren

Hudej zufolge dominieren bei Käufen und Verkäufen gewerbliche Investoren wie Unternehmen oder Projektentwickler. In jedem Bundesland außer Kärnten wurde mehr verkauft. Miller-Aichholz nach haben die Investoren im Zuge von Sanierungen oder dem Bau von Dachbodenwohnungen deutlich mehr Wert geschöpft als private Anleger. Ausländische Anteilnehmer seien immer stärker vertreten. So hätten 2018 zum ersten Mal chinesische Kunden Zinshäuser gekauft.

Miller-Aichholz sieht hier große Vorteile für die Wirtschaft: "Das Zinshaus wird zu einem echten Wirtschaftsfaktor. Der Fiskus profitiert vom hohen Marktvolumen." Dem Immobilienexperten nach werden in Österreich sowohl das Marktvolumen als auch die Anzahl der Transaktionen 2019 steigen. Wien werde sich allerdings auf hohem Niveau stabilisieren. Bei den Bundesländern bestehe dagegen noch großes Steigerungspotenzial.

Tourismus für Salzburg prägend

Der Standort Salzburg hat Plocek zufolge eine starke Eigendynamik. Die beiden großen Preistreiber seien hier der Tourismus und die Lage. Das Hotelgewerbe werde stark forciert und Unternehmen wollen sich in der Stadt ansiedeln. Deswegen seien Zinshäuser sehr begehrt. Das Problem dabei sei das begrenzte Platzangebot. "Das wirkt sich auf den Preis aus. Altbauten werden oft abgerissen und als verdichtete Apartmentkomplexe neu gebaut", verdeutlicht Plocek abschließend.

Fotos zur Präsentation der aktuellen Geschäftszahlen für das Jahr 2018 stehen unter http://fotodienst.pressetext.com/album/3708 kostenlos als Download zur Verfügung.

(Ende)
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Ansprechpartner: Georg Haas
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