Leben

HIGHTECH

03.02.2023 - 16:05 | FH St. Pölten
03.02.2023 - 11:30 | pressetext.redaktion
03.02.2023 - 10:25 | xSuite Group

MEDIEN

03.02.2023 - 06:10 | pressetext.redaktion
02.02.2023 - 06:10 | pressetext.redaktion
01.02.2023 - 06:15 | pressetext.redaktion
pte20150508003 Forschung/Entwicklung, Medizin/Wellness

Aminosäure hilft bei Karies und Zahnfleischbluten

Proteinogenes L-Arginin stoppt Entwicklung von Zahnbelag nachhaltig


Strahlendes Lächeln: Aminosäure hilft gegen Belag (Foto: pixelio.de/T. Weiss)
Strahlendes Lächeln: Aminosäure hilft gegen Belag (Foto: pixelio.de/T. Weiss)

Ann Arbor (pte003/08.05.2015/06:10) - Die in vielen Lebensmitteln natürlich vorkommende Aminosäure könnte Millionen von Menschen dabei helfen, Karies oder Zahnfleischkrankheiten zu vermeiden, wie Forscher der University of Michigan http://umich.edu herausgefunden haben. Obwohl noch einige Versuche und Studien notwendig und geplant sind, geben sich die Wissenschaftler zuversichtlich.

In rohem Fleisch, Geflügel und Co

Die Experten um Studienleiter Nick Jakubovics gehen davon aus, dass die proteinogene Aminosäure L-Arginin den Platz der bisherigen Zahnbelagskontrollsubstanzen einnehmen könnte. In Laborversuchen hat sich gezeigt, dass L-Arginin, das im rohen Fleisch, Geflügel, Fisch und Molkereiprodukten vorkommt, die Entwicklung von Zahnbelag stoppt.

"Unsere Studien zeigen, dass die sehr verbreitete Aminosäure L-Arginin die Formation von Zahnbelag unterbrechen kann", so Jakubovics. Derzeit wird L-Arginin zum Schutz gegen Zahnsensibilität in Zahnpasta verwendet. Dieselbe Konzentration genügt, um den dentalen Belag unter Kontrolle zu bringen und so auch gegen Zahnfleischkrankheiten vorzubeugen.

Experten sehen immensen Bedarf

"Es gibt keinen Zweifel darüber, dass der Schutz gegen Zahnfleischkrankheiten der wichtigste potenzielle Nutzen wäre. Wenn man bedenkt, dass heute zehn bis 15 Prozent der Erwachsenen an fortgeschrittenen Zahnfleischkrankheiten leiden, die zum Zahnverlust führen können, ist es klar, dass es eine Notwendigkeit für eine bessere Kontrolle des Zahnbelags gibt", unterstreicht Jakubovics.

Bei der Ausführung ihres Laborversuchs verwendete das Team ein Model, welches die oralen Hohlräume des menschlichen Gebisses nachbildet. Den Forschern war es dabei möglich, zahlreiche bakterielle Kulturen zu bilden, indem sie dazu menschlichen Speichel verwendeten.

(Ende)
Aussender: pressetext.redaktion
Ansprechpartner: Christian Sec
Tel.: +43-1-81140-300
E-Mail: sec@pressetext.com
Website: www.pressetext.com
|
|
98.803 Abonnenten
|
206.175 Meldungen
|
85.141 Pressefotos

IR-NEWS

03.02.2023 - 21:55 | DO & CO Aktiengesellschaft
03.02.2023 - 19:45 | Warimpex Finanz- und Beteiligungs AG
03.02.2023 - 17:47 | Kontron AG

TERMINE

15.02.2023 - 16:00
30.08.2023 - 10:00
Top