Leben

HIGHTECH

29.09.2020 - 15:30 | Himmelhoch - Text, PR & Event
29.09.2020 - 13:55 | pressetext.redaktion
29.09.2020 - 11:30 | pressetext.redaktion

BUSINESS

29.09.2020 - 15:40 | PRIVATE EQUITY Rosinger Anlagentechnik GmbH & Co KG
29.09.2020 - 14:00 | ESET Deutschland GmbH
29.09.2020 - 13:50 | FH St. Pölten

MEDIEN

29.09.2020 - 13:30 | pressetext.redaktion
29.09.2020 - 06:10 | pressetext.redaktion
28.09.2020 - 10:31 | pressetext.redaktion

LEBEN

29.09.2020 - 12:30 | pressetext.redaktion
29.09.2020 - 10:30 | Schneider Electric GmbH
29.09.2020 - 09:30 | Canon Austria GmbH
pte20140528014 Forschung/Entwicklung, Bildung/Karriere

Liebevolle Erziehung mit Regeln senkt Suizidrisiko

Autoritativer Stil der Eltern förderlich für psychische Kindergesundheit


Mutter mit Kind: autoritative Erziehung von Vorteil (pixelio.de, Helene Souza)
Mutter mit Kind: autoritative Erziehung von Vorteil (pixelio.de, Helene Souza)

Erlangen/Nürnberg (pte014/28.05.2014/11:42) - Eltern, die ihre Kinder mit viel Liebe, aber unter der Einhaltung klarer Regeln erziehen, brauchen sich in den wenigsten Fällen darüber Gedanken machen, dass ihre Sprösslinge später womöglich einmal einen Suizid begehen. Zu diesem Schluss kommen Wissenschaftler des Zentrums für Medizinische Versorgungsforschung der Psychiatrischen und Psychotherapeutischen Klinik des Universitätsklinikums Erlangen http://www.psychiatrie.uk-erlangen.de in Kooperation mit dem Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen sowie der Medizinischen Hochschule Hannover.

Mix aus Zuwendung und Kontrolle

Die Vorteile dieses sogenannten autoritativen Erziehungsstils könnten in bestehende Präventionsmaßnahmen integriert werden, so die Experten. Diese Art der Erziehung haben "eine schützende Wirkung" für Kinder. "Kinder, die sowohl starke Zuwendung als auch ein hohes Ausmaß an Kontrolle und Regeln durch ihre Eltern erlebt hatten, haben im Alter von 15 Jahren seltener schon einmal ernsthaft versucht, sich umzubringen als Jugendliche, die eine andere Erziehung erlebt hatten", erläutert Carolin Donath vom Uni-Klinikum Erlangen.

Autoritative sollte jedoch nicht mit autoritärer Erziehung verwechselt werden: Eltern, die autoritativ erziehen, schätzen den Willen des Kindes und berücksichtigen seine Interessen. Allerdings hat die elterliche Sichtweise Vorrang und der Elternwille wird durch Argumente durchgesetzt. "Kinder, die sowohl wenig elterliche Zuneigung als auch gleichzeitig wenig elterliche Kontrolle erlebten, hatten im Jugendalter ungünstigere Bedingungen für psychische Gesundheit", unterstreicht Donath. Ein autoritärer Erziehungsstil hatte dagegen keinen Einfluss auf Suizidversuche, war aber verbunden mit einem erhöhten Auftreten von Suizidgedanken.

(Ende)
Aussender: pressetext.redaktion
Ansprechpartner: Florian Fügemann
Tel.: +43-1-81140-313
E-Mail: fuegemann@pressetext.com
Website: www.pressetext.com
|
|
98.408 Abonnenten
|
183.458 Meldungen
|
75.078 Pressefotos
Top